Die Bevormundung und Zerstörung der Wirtschaft in Europa

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9.08.2011/23.10.2011

Meine lauten Gedanken: Ist Europa bald ein Drittweltland?

Die Wirtschaft in Europa ist nicht mehr die Beste. Trotz dem Fall der Mauer geht es nicht Bergauf. Dabei haben wir im Osten so viel Arbeit noch vor uns. Was ist eigentlich los?

Der ausserordentlich starke Geschäftsmann Bernie Eccleston hat es schon vor Jahren vorausgesagt: Europa wird demnächst zum Drittweltland. Das ist genau der heutige Trend.

Die wirtschaftliche Rezession durch gut gemeinte sozialistischen Vorgaben

Seit 1973 ist die Wirtschaft nicht mehr das, was sie einmal war. Noch im 1972 gab es in Zentraleuropa gar keine Arbeitslose. Danach begann Europa immer mehr "sozialistische Gerechtigkeiten" aufzubauen. Sehr schön, wenn die Wirtschaft funktioniert. Aber ohne gesunde Wirtschaft kann man das gar nicht finanzieren.

Die Manna fällt nicht vom Himmel.

Wie wir alle wissen hat der Mensch Reisszähne (Eckzähne) und offenbart ein Revierverhalten, wie ihn sämtliche Raubtiere kennen. Was mein ist, das ist mein und sonst wird gebissen. Dieses Verhalten kann man nur durch eine genetische Evolution des Menschen selbst entfernen. Das wird aber in den nächsten 10'000 Jahren wohl nicht der Fall sein. Also sind sämtliche kommunistischen Ideen eben nur exzellente Ideen, die unter diesen Gegebenheiten niemals funktionieren können. Darum erlaube ich mir eine Liste der wirtschaftlichen Hemmschuhen aufzustellen.





bautätigkeit in den philippinen 2011
In Asien boomt die Wirtschaft im 2011. Aber niemand kümmert sich um Vorschriften.

Unsere westliche Arroganz-Gesellschaft

Ich glaube in den westlichen Ländern kann sich überhaupt niemand ein Reim daraus machen wie in Asien die Wirtschaft boomt. Unsere westlichen Ländern werden an ihre eigenen Einbildung und Arroganz zugrunde gehen. Selbst die Südostasiatischen Ländern sind zu Industriegiganten geworden. Aber im Westen nichts neues, man stuft diese Ländern immer noch als Drogen-Risikoländer und als 3.-Welt-Länder ein.

Aber die eigene Arroganz ist teuer, denn diese macht unflexibel und blind.

Eines der grössten Übel in Europa ist die zu starke grüne Umweltphilosophie. Wenn man Arbeitsplätze radiert, um die Umwelt zu schonen, dann erreicht man irgendwann eine 2. französische Revolution. Und dann hat die ganze Umweltschonung genau das Gegenteil des Erwünschten gebracht.

Erst dann, wenn wir kapieren, dass unsere Umweltgesetze uns selbst in den Abgrund der Revolution führen werden, erst dann wird es wieder aufwärts gehen. Und nach einer Revolution, würden diese Gesetze sowieso nicht mehr existieren....

Die Bevormundung der Banken und der Bürger durch Finanzierungsgesetze

Ich frage mich immer ob die heutige Privatwirtschaft eine pseudosoziale Institution ist, die nichts mit Privatwirtschaft zu tun hat, oder es sich einfach um eine Missgeburt von politischen Intelligenzbestien handelt.

Wir dürfen ja eines nicht vergessen:
Europa ist in den Zeiten stark und reich geworden, als jedermann in die Bank laufen konnte und einen Blankokredit holen konnte. Damals florierten auch die Banken und es gab gar keine Armut. 1972 gab es zum Beispiel in der Schweiz gar keine Arbeitslosen.

Heute haben wir einerseits die Blankokrediten verunmöglicht und die gedeckten Kredite wie Leasing, Ratenzahlungen eines Objektes und Hypotheken stark eingeschränkt. Als Folge davon jammern wir alle über die Rezession und der Arbeitslosigkeit und wissen nicht mehr ein und aus.

Aber meine Damen und Herren: wie wollen wir unsere Industrie aufrecht erhalten, wenn wir gar nichts mehr erwerben können?

Die wirtschaftliche Bevormundung und finanziellen Hindernissen

Die Geldwäschereigesetze und Antiterrorgesetzgebung

Die Drogenbaronen aus Übersee und die Terroristen haben heute Ihren Krieg gegen uns klar gewonnen. Denn mit Verschärfung der Gesetzgebung haben wir uns ihnen unterordnen müssen. Aber eine Verschärfung der Gesetzgebung schneidet tief in den Persönlichkeitsrechten, im Datenschutz, im freien Reiseverkehr, in der Demokratie und vieler anderen Sachen.

Hier würde ich vorschlagen sämtliche Spezialgesetze gegen den Terror komplett zu streichen. Es genügt ohne weiteres das vorhandene Strafrecht. Sonst sind wir Sklaven der Terroristen und der Drogenbarone.

Zu viele Gesetze

Hierüber möchte ich mich nicht lange äussern, denn wehe Ihnen, wenn Sie eine Firma Gründen wollen. Dann steht ihnen eine Formularenvielfalt, gesetzlicher Schnickschnack und die Gewerbepolizei vor der Türe. Mit der Idee eine Firma Gründen zu wollen, stehen sie bereits mit einem Fuss im Gefängnis.

Als einzige Lösung sehe ich hier die Folgende: Weniger Gesetze diktieren und dafür die vielen unnötigen Gesetze streichen.

Die hinderlichen Umweltverträglichkeitsprüfungen

Machen sie eine Firma auf, dann dürfen sie keinen Abfall, keine Gerüche und kein Lärm produzieren. Auch der Schatten auf das Nachbarhaus, hervorgerufen durch Ihr Gebäude, ist strengstens untersagt. Hier bedarf es einer gesetzlichen Vereinfachung. Ich würde folgende Lösung vorschlagen: Keine Umweltverträglichkeitsprüfungen mehr durchführen oder verlangen. Aber diejenigen die der Umwelt Schaden zugefügt haben, bestrafen. Gegen die ganz grossen Umweltsündern sollten extremen Strafen mit bis zu 20 Jahren Freiheitsstrafe verhängt werden. Z.B. Giftdesaster von Seveso. Aber erst muss der Schaden da sein und dann darf hart bestraft werden. Genau wie bei Unfällen im Strassenverkehr.

Die Kreditvergabe an den Produzenten

Geraten Sie mit Ihrer Firma in einem finanziellen Engpass, dann gnade Ihnen Gott. Selbst wenn Ihre Schublade voll von unterschriebenen Aufträgen bester Kunden ist. Die Bank wird heute vom Gesetzgeber so stark bevormundet, das eine Kreditvergabe bei einem finanziellen Engpass fast unmöglich wird.

Als einzige Lösung sehe ich hier die Banken als Erwachsene zu betrachten, ohne jegliche Bevormundung durch die Gesetzgebung. Die Banken sollen nach eigenem wirtschaftlichen Ermessen die Kredite vergeben können.

Die Kreditvergabe an den Konsumenten

Die Banken dürfen heute an den Konsumenten praktisch keine Kredite mehr vergeben. Der Gesetzgeber meint damit den Konsumenten schützen zu wollen. Das ist aber ein wirtschaftlicher Eigentor sondergleichen, denn wie will der Produzent überhaupt verkaufen, wenn der Konsument kein Geld hat?

Als Lösung würde ich vorschlagen mehr Kreditvergabe an privaten Haushalten, ohne Limiten seitens der Gesetzgebung. Zudem, die ratenweise Bezahlung europäischer Produkten vollkommen zu liberalisieren. Auch zu mehr Konsum europäischer Produkte animieren, OHNE protektionistischen Massnahmen gegen Import-Produkten.

Der Verbot von Insidergeschäften an der Börse

Dieser Verbot wurde von den ganz Mächtigen und den Grossbanken erstellt um den Mittelstand die Börsengeschäfte zu versauen. Die Mächtigen wissen immer was läuft und jede Bewegung der ganz Grossen an der Börse beruht immer auf dem "Wissen" was demnächst läuft. Also ist dieser Verbot ein echtes Eigentor um den Kleinaktionären den "Fallschirm" wegzunehmen. Hier sehe ich als einzige Lösung an jeder Börse der Welt die Insidergeschäften voll zu liberalisieren!

Das Geldwäschereigesetz

Die Geldwäschereigesetzgebung ist wirklich gut gemeint und hat meine vollste Sympathie. Aber leider sind sie einer der grössten Hemmschuhen der Wirtschaft. Heute darf man nicht einmal mehr ein Auto bar bezahlen. Sonst hat man die Polizei im Haus.

Geld muss nun mal "flüssig" durch die Wirtschaft fliessen können. Nichts, gar nichts, darf dem Geldfluss im Wege stehen. Und zudem würde man heute mit einem liberalisierten Geldfluss und der heutigen Telekommunikationstechnik sehr schnell die Quellen ausfindig machen, denn es liegt im Charakter der meisten Kriminellen schnell Geld zu machen und es genauso schnell auszugeben. Als alternative Lösung sehe ich hier die Seriennummer der Geldscheine mit Bar-Codes zu versehen. Jede Bank und jedes grosse Einkaufszentrum hätten Bar-Code-Lesern für das eingehende und ausgehende Geld und so hätte man im Kriminalfall die allerbesten Spuren und Videoaufzeichnungen der Kassen. Also Geldscheine mit Bar-Code versehen und keine Prüfung mehr über die Herkunft des Geldes, denn Kriminelle machen immer den gleichen Fehler: "Sie geben das Geld aus".

Die wirtschaftlichen Unkenntnissen der sozialistischen Parteien

Die linksgerichteten Politikern meinen es sehr oft gut mit den Bürgern. Aber sie meinen auch, dass die freie Wirtschaft ein grosses Übel ist und studieren diese nicht gut genug. Das ist politisch auch ein sehr grosses Hemmschuh für die Neuschaffung und Haltung von Arbeitsplätzen.

Die Korruptionsgesetze

Der Kampf gegen die Korruption ist meiner Meinung nach ein Kampf gegen die Windmühlen. Man will etwas, das tief in der menschlichen Psyche sitzt, ausradieren. Es ist fest in unseren Genen verankert und man möchte es weghaben. An sich ein lächerliches Unterfangen. Die Korruption verbieten zu wollen ist wie das trinken zu verbieten.

Beispiel: Früher war die japanische Wirtschaft die Beste der Welt. Hatte eine Arbeitslosenquote von 0% und lief hervorragend. Die Korruption war gesetzlich erlaubt und wurde von der Wirtschaft voll praktiziert. Jeder Japaner hatte damals Arbeit, einen starken Lohn, war sehr zufrieden und hochmotiviert. Nachdem man westliche Korruptionsgesetze eingeführt hatte, ging es mit der Wirtschaft rasant talwärts und die Arbeitslosigkeit schnellte in die Höhe.

Auch hier würde ich die Korruptionsgesetze vereinfachen, oder wie in diesem Link verändern.

bautätigkeit in den philippinen 2011
Auch den Kleinbetrieben geht es im 2011 in Asien hervorragend! Oben der Bau eines Werkstattdaches für eine Autospenglerei. Mitten im Wohngebiet. Die Ruinen eines Einfamilienhauses werden "recyclet". Wem kümmerts?

Die extrem starke Regulierung der freien Marktwirtschaft und der Börse

Die freie Marktwirtschaft und die Börse müssen reguliert werden. Wir brauchen Verkehrsschilder in der Marktwirtschaft, aber keine Verbote und Bevormundungen. Eine zu starke Regulierung nimmt der Marktwirtschaft die Luft zum Atmen. Es muss eine "freie Marktwirtschaft" heissen, und nicht eine "regulierte Marktwirtschaft". Weil eine regulierte Marktwirtschaft nichts anderes ist, als eine Planwirtschaft. Lenin lässt Grüssen!

Die Bürokratie

Mit der Bürokratie werden der Bürger und die Wirtschaft "erzogen", "behindert" und "erniedrigt". Der Kampf gegen die Bürokratie ist oft ein verlorener Kampf. Da die Politiker die Bürokratie im Blut haben, können sie sich die Behinderungen in der freien Marktwirtschaft gar nicht vorstellen. Im guten Glauben etwas richtiges zu tun, bevormunden und behindern die politischen Kräfte das Unternehmertun. Dass aber ihr Lohn als Politiker aus der freien Marktwirtschaft stammt, realisieren die meisten Politiker überhaupt nicht. Sie verstehen vor allem nicht, dass sie noch mehr verdienen würden, wenn sie der freien Marktwirtschaft auch ihren freien Lauf liessen.

Die Steuererleichterungen als politische Alibiübung

Während einer Wirtschaftskrise geht es dem Mittelstand meistens sehr schlecht. Die Regierungen versuchen dann mit einer der lächerlichsten Methode dem Mittelstand unter den Armen zu greifen. Sie verkünden dann die sogenannten Steuererleichterungen oder Steuersenkungen.

Nun stelle ich mir als Mittelständer folgende Frage: Wem nützen Steuererleichterungen überhaupt?

Ganz bestimmt nicht dem Mittelstand. Der braucht "Einnahmen" und nicht "weniger Ausgaben". Schon aus der Tatsache, dass infolge der Krise kein Geld da ist, resultiert eindeutig der Fakt, dass sich die Steuererleichterungen von selbst ergeben. Wo keine Einnahmen sind, gibt es auch keine Steuern zu bezahlen! Also erübrigt sich jede Art von Steuererleichterungen.

Also wem hilft das wirklich? Ich behaupte nun mal dass es nur eine kleine Handvoll Betriebe nützt die normalerweise Regierungsaufträge erhalten und somit auch während einer Rezession noch genügend Arbeit haben. Diese werden dann von den Steuererleichterungen gesegnet.

Mein Vorschlag zur staatlichen Hilfe während einer wirtschaftlichen Krise wäre:

Gar keine Steuererleichterungen. Aufhebung der Staatsbevormundung bei den Krediten. Den Banken flüssige Mittel zur Verfügung stellen, damit diese auch Blankokredite an den Mittelstand abgeben können. Weil nur mit Einnahmen und Liquidität kann sich der Mittelstand über Wasser halten. Aufstellung von staatlichen Banken, die die Privatbanken in der Kreditvergabe konkurrenzieren.

Manchmal frage ich mich ob all diese sozialistischen Gerechtigkeitsphilosophien und Umweltschutzmassnahmen doch nicht etwas untergründiges haben. Denn man darf eines nicht vergessen, dass in den letzten 3'000 Jahren Europa sich als stärkste Wirtschaftsmacht der Welt immer wieder durchgesetzt hat. Wirtschaftlich, kulturell und sprachlich. Das kann den anderen nicht Egal sein und sie werden alles unternehmen müssen, um uns vom Thron herunter zu stossen.







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