Der EURO in Bedrägnis

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25.07.2010/13.06.2011

Der EURO ist im 2010 stark in Bedrängnis geraten

Ich habe mich als geborener Mittelmeerstaatler, der im germanischen Sprachraum aufgewachsen ist, immer wieder gefragt: Wann kommt es zum Eklat!

Heute, im 2011, sind wir nicht mehr weit davon entfernt. Was ich damit sagen will, versuche ich nachstehend zu erklären.

Früher lief mit 10 verschiedenen Währungen alles reibungslos.
Warum dürfen es heute nicht 2 sein?

Nachtrag vom 10.11.2011: Hab ich doch schon lange gesagt! Jetzt wollen die Merkel und der Sarko auch das tun. War allerhöchste Zeit. Hier klicken um zum Beitrag zu gehen.




Link zu: Ist Europa bald ein 3.Weltland?

Der Verfasser dieses Artikels

Ich bin in Italien geboren. Aufgewachsen - nach meinem 6. Lebensjahr - in der deutschen Schweiz, knapp an der Grenze zu Deutschland. Heute muss ich einfach feststellen, dass die finanzielle Mentalität Italiens, und aller Mittelmeerstaaten, niemals mit der finanziellen Mentalität Deutschlands und aller Nordeuropäischen Staaten, kompatibel ist.

Aus diesem Grund wird der EURO auf der ganzen europäischen Ebene niemals funktionieren können. Wie zum Beispiel der Dollar, der verschiedene Staaten Südamerikas ruiniert hat, als diese ihn als offizielle Währung eingeführt haben (z.B. Argentinien).

Die Mentalitätsdifferenzen

Diese 2 Mentalitäten unterscheiden sich vor allem im Verständnis über die Inflation.

Der nordische Politiker und seine Bürger wollen überhaupt keine Inflation haben. Denn diese Völker sind recht sparsam und eine Inflation beschädigt ihre Ersparnissen!

Der Mittelmeerpolitiker und seine Bürger möchten eine bestimmte Inflation auf die Valuta haben. Nicht zuviel natürlich, aber bitte auch nicht Null, weil die Mittelmeerbürger ihr Geld sofort in unbeweglichen und beweglichen Sachen investieren. Eine leichte Inflation bezahlt dann ihre Spesen und den fehlenden Zins.

Mein Lösungsvorschlag:

Einführung einer 2. Valuta

EURO & MEDI

Der Einfachheit halber, nenne ich diese 2. Valuta "MEDI" (von mediterranischen Staaten). Könnte aber auch anders heissen.

Geografische Verteilung der neuen Valuta

Natürlich die Mittelmeerstaaten, Italien, Griechenland, Spanien, Portugal usw. einschliesslich Rumänien. Man könnte sogar Korsika einschliessen und Kontinentalfrankreich mit dem Euro belassen. Warum nicht? Dann hätte Frankreich sogar 2 Stimmen im Gremium.

Die Zentralbank

Als Zentralbank würde ich zuerst die EZB in Frankfurt für ca. 2 Jahre belassen. Das gäbe mehr Vertrauen auf dem Markt. Danach würde ich im industrialisierten Norditalien eine neue Zentralbank für den Medi errichten. Warum Italien? Italien hat während der gesamteuropäischen Wirtschaftskrise bewiesen, dass es nicht Bankrott gegangen ist. Und dies trotz mehreren Skandalen seitens des Premiers. Wahrscheinlich ist die gesunde Industrie Norditaliens und die gesunde Agrarwirtschaft Süditaliens massgebend.

Die Börse

Der Geldmarkt würde eine neue, wichtige Valuta, mit offenen Armen entgegennehmen und äusserst gerne "handeln".

Beginn der neuen Valuta

Das Beste wäre ein an einem 1. Januar zu beginnen. Wechselkurs 1:1 zwischen Euro und Medi. Danach Freigabe des Wechselkurses.

Die Führung des neuen Geldes

Die EU würde die Führung von Medi und Euro übernehmen, nicht "nur" die Mittelmeerstaaten für den Medi und die anderen nur für den Euro. Das wäre eine gesamteuropäische Angelegenheit. Es müsste aich gesetzlich verankert werden, dass in den MEDI-Staaten die Darlehen, Hypotheken und Löhne nur in MEDI ausbezahlt und gehandelt werden dürften. Natürlich darf jeder privat auch ein Sparkonto in Euro haben. Hatten doch viele von uns früher ein Sparkonto in Dollar und Sparkonti kann man in allen Währungen erstellen.

Die gewünschte Inflation des MEDI

Man sollte eine Inflation von mindestens 2 % garantieren. Jedes Jahr 2% mehr Geldscheine drucken und diese an den Regierungen der Mittelmeerstaaten im Verhältnis ihrer Bevölkerungszahl verteilen. Ein höhere Inflation wäre dann möglich, aber müsste von den beiden europäischen zentralbanken und Brüssel abgesegnet werden.

Die Geldscheine

Als Geldscheine müsste 1 Medi als kleinste Banknote unbedingt vorhanden sein (und nicht als Münze), aber auch eine 5er und eine 20er Banknote wären gar nicht schlecht. Dies würde die bestehende Mikrowirtschaft in diesen Ländern verbessern. Man darf auch nicht vergessen, dass der Kleinhandel im Mittelmeerraum sehr stark geprägt ist.

gemüse

Nachtrag vom 13.06.2011

Ich wurde belehrt, dass in einer Familie keine 2 Massstäbe sein können. D.h. in der EU kann nur 1 Währung sein, wenn man das Zusammengehörigkeitsgefühl wahren möchte.
Dazu möchte ich antworten: In einer Familie hat es Buben und Mädchen. Es hat Mitglieder die gerne Sparen und Familienmitglieder die gerne pompös leben. Und trotzdem ist es eine einzige Familie die sich zu Weihnachten immer wieder gerne trifft.
Auch muss man sagen, dass wir nicht alle im Mao-Hemdchen herumlaufen möchten, oder? Wäre schrecklich.
Früher hatte es in den EU-Staaten 27 verschiedene Währungen. Warum muss es denn sofort nur eine einzige sein? Könnten wir nicht eine Übergangszeit von 50 Jahren aufstellen und den Schritt in 3 Währungen machen? Danach, nach weiteren 50 Jahren noch 2 Währungen und schlussendlich nur noch eine?
Ich habe das Gefühl dass hier mehr Psychologie im Spiel ist als Finanzwirtschaft...

Nachtrag vom 1.11.2011

Die Griechenlandkrise ruiniert zunehmend den Markt und gerade heute spricht die griechische Regierung von "Volksreferendum". Frankreich und Deutschland sind schockiert. Die Wirtschaft kann man ja nicht mit einem Referundem retten, das steht fest.

Denkt ihr nicht auch dass jetzt Taten folgen sollten?

Nachtrag vom 10.11.2011

Hab ich doch schon lange gesagt. Jetzt wollen die Merkel und der Sarko auch das tun. war endlich Zeit. Hier klicken um zum Beitrag zu gehen.







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