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1.Dec.2008/17.Jul.2010
Meine lauten Gedanken zur heutigen InvestmentgesellschaftDarüber fällt mir gerade ein Beispiel ein: die "Autoregulierung des Marktes". Man stelle sich eine Kreuzung zwischen 2 wichtigen Landstrassen vor. An der Kreuzung selbst keine Warnzeichen, keine Stoppschilder und gar keine Polizei. Natürlich würde es unentwegt krachen. Logisch. Aber man würde nichts unternehmen, weil man eine Autroregulierung des Verkehrs in der Kreuzung wünscht. Ohne Amtsmassnahmen oder Behördenkrams. Also schleppt sich das krachend einige Jahre vor sich hin, bis so wenige Fahrzeuge auf der Strasse übrigbleiben, dass es nicht mehr kracht. So einfach ist das. Das Autofriedhof neben der Kreuzung, das ein paar tausend invalide Personen verursacht hat, unterschlägt man mit der Begründung: "Freie Autoregulierung der Verkehrs". Dabei hätten 2 einfache, gegenüberliegende Schilder mit "Kein Vortritt" genügt. Vielleicht dazu eine gut sichtbare Bodenmarkierung. Mehr nicht. Andererseits, wenn wir zu viele regulative Gesetze schaffen, dann erreichen wir genau das Gegenteil von dem was wir möchten. Denn vergessen sie nicht, dass zum Beispiel ein Darlehen-Markt total regulieren zu wollen und den Bürger das Sparen aufzuzwingen, nichts anderes bedeutet als die 5km/h auf der Wirtschaftsautobahn zu erzwingen. Zudem ist es eine Bevormundung von Bürger und Banken.
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Wenn es der Wirtschaft im Lande schlecht geht dann spricht man von Rezession, konjunkturellen Tief und Liquiditätsmangel. Dass man aber die Liquidität selbst verschenkt hat, von den will niemand was wissen. Und sogar bei einem Exportüberschuss fragt man sich wie das überhaupt möglich sein kann........ Heute hört man nur noch von Boni an inkompetenten Bankmanagern. Je schlimmer es mit einer Bank steht, desto höher fallen die Boni aus. Das fühlt man. Aber wer ist wirklich Schuld an dieser Misere? Ich glaube in den westlichen Ländern kann sich überhaupt niemand ein Reim daraus machen wie in Asien die Wirtschaft boomt. Unsere westlichen Ländern werden an ihre eigenen Einbildung und Arroganz zugrunde gehen. Ich habe mich als geborener Mittelmeerstaatler, der im germanischen Sprachraum aufgewachsen ist, immer wieder gefragt: Wann kommt es zum Zusammenbruch des Euro's! Heute, im 2010, sind wir nicht mehr weit entfernt. |
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