Die braune Macht der Mönche


Vorwort

Seit Jahren bewege ich mich in verschiedenen, bekannten Foren und Gruppen der Sozialnetworks. Am Anfang habe ich gar nicht bemerkt was wirklich los ist. Es erschien mir, wie wenn man mit guten und schlechten Argumenten auf jedes Thema antworten würde. Wobei auch das Hervorbringen von ausgezeichnet geschriebenen, aber schlechten Argumenten, stach mir vorerst nicht in den Augen.

Aber allmählich, mit meinem "Umherwandern", in den verschiedenen politischen, mystischen und PräaustronautikForen verstand ich langsam was wirklich los ist.

Zuerst dachte ich, ich hätte mich psychisch auch in den "Weltverschwörungen" eingeschossen, und würde jetzt diesen Unsinn auch glauben. Aber dann bemerkte ich, dass es nicht "Weltverschwörung" heissen muss, sondern ganz simples "Gegeninteresse".

Übrigens, ich glaube an Gott, aber nicht an einem Buch. Papier nimmt ja jede Tinte an und sollten sie es fertig bringen mich auf dem Scheiterhaufen zu stellen, dann bitte ich Eichenholz zu verwenden. Ich mag den Duft der harten Eiche. Danke.


  • Kapitel 1 - Fragen
  • Kapitel 2 - Das Gegeninteresse der Mönche
  • Kapitel 3 - Das Unterwandern der Gruppen und Foren
  • Kapitel 4 - Das lächerlich machen einer Gruppe
  • Kapitel 5 - Das "Zupflastern" eines Thema
  • Kapitel 6 - Ins Kreuzfeuer nehmen
  • Kapitel 7 - Wikipedia untreu ausnützen
  • Kapitel 8 - Die Erstellung eigener Präastronautiggruppen
  • Kapitel 9 - Bischof Diego de Landa, Franziskaner
  • Kapitel 10 - Schlusswort

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    Kapitel 1

    Um Euch meine Ansichten besser erklären zu können, stelle ich sehr oft einfache Fragen.

    Überlegt Euch mal:

    Ihr eröffnet in einem Sozialnetwork eine Gruppe der Präastronautik, Paleo-Seti oder Astroarchäologie. Oder auch ein ähnliches Forum. Und nun stellt Euch vor, diese Gruppe oder Forum würde sehr gut laufen.

    Meine weitere Frage: Würden es die Weltreligionen einfach so hinnehmen, was da so geschrieben wird?

    Oder ihr eröffnet ein politisches Forum gegen die Interessen der Weltwirtschaft. Dieses Forum würde auch gut laufen. Würden es die Mächtigen einfach so hinnehmen?

    Allenfalls könntet Ihr ein ganz heisses Forum über die Weltgeschichte eröffnen, der sehr gut läuft. Würden es hier alle Länder der Erde einfach laufen lassen?

    In solchen Fällen hilft den "Gegeninteressierten" nur die Desinformation als Mittel zur Wahrheitsvertuschung, oder schlechte, aber ausgezeichnet geschriebenen Gegenargumente. Sich an der Gruppe selbst beteiligen und gute Gegenargumente bringen.


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    Kapitel 2

    Das Gegeninteresse der Mönche

    Die Mönche sind ja nicht dumm. Sie haben gelernt zu predigen und Gott zu verkaufen. Aber nun tauchen gewisse Autoren wie Zacharia Sitchin und Erich von Däniken auf und untergraben ihre Existenz. So was dummes!

    Da tauchen dann noch Millionen von Befürworter dieser Autoren auf (wie der freche Autor dieses Textes) und erstellen ganz frech Gruppen und Foren zu Gunsten der Präastronautik auf. Ein Schrei, muss ja in den Gebetsräumen der Klöster aufflammen!

    Man stelle sich vor: In der heilen Welt eines Klosters, unsichtbar hinter 3 - 4 Meter hohen Mauern, da durfte man in einem Männerkloster (aber auch ein einem Nonnenkloster) tun und lassen was man wollte. Nach aussen war man durch die mächtige, braune Toga geschützt, die einem Ansehen und Autorität verlieh und immer noch gibt.

    Aber nun kommen diese "Satane" der Präastronautik und stellen alles auf den Kopf. Ja, sie behaupten sogar dass das Alte Testament (AT) die beste Quelle der Präastronautik sei und die Götter Astronauten gewesen seien. Nicht zu reden vom Vergleich zwischen dem AT und den sumerischen Tafeln.

    Was nun? Was kann man dagegen tun? Die Inquisition gibt es nicht mehr und in den neuen Verfassungen steht dass Jedermann und -Frau seine freie Meinung äussern darf.

    Aber Mönche sind intelligent und schlau. Können sich gut organisieren und verteidigen. Mit einer einfachen Organisation können Sie sich weltweit in jeder Gruppe und in jedem Sozialnetwork anmelden.

    Im 2015 konnte ich bei der Deutschen Welle eine Reportage über 3 deutsch sprechende Benediktinermönche sehen. Diese 3 sehr sympathische Mönche befanden sich in einem kleinen Kloster in den italienischen Alpen und vermieteten Zimmer an Touristen. Alle 3 hatten in ihren Zimmern ein Internetanschluss und waren sehr oft online.

    Es wäre nicht verwunderlich, wenn gerade diese 3 sich dann den Spass erlauben die Anhänger der Präastronautik ins Kreuzfeuer zu nehmen. Von solchen Mönchen hat es in den Alpen Tausenden ...


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    Kapitel 3

    Das Unterwandern solcher Gruppen und Foren

    Vorerst unterwandern die "Gegeninteressierten" eines Forum oder Gruppe diese mit ihren eigenen Leuten. Das ist in den Sozialnetworks, wo ein sogenannter Fakeprofil Jedermann und -Frau erstellen kann, absolut kein Problem.

    Seine "Freunde" findet der Mönch im eigenen Lesesaal des Klosters. "Freundinnen" findet er im benachbarten Frauenkloster. Eine Absprache kann man während dem klösterlichen Abendessen oder im Lesesaal erledigen.

    Nachdem ein Forum oder Gruppe der Präastronautik unterwandert worden ist, kann der Abwehrkampf beginnen.


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    Kapitel 4

    Das lächerlich machen einer Gruppe

    Die Mönche und Nonnen wissen sehr wohl, dass es Millionen von ernsten Anhänger der Präastronautik gibt. Diese nehmen die Sache sehr ernst.

    Wie kann man also denen die Suppe versalzen?

    Ich stelle folgendes fest: In jeder Gruppe der Präastronautik hat es Schlaumeier die mit lächerlichen Themen uns das Leben sehr schwer machen.

    Diese lächerliche Topics, die einerseits mit dem Hauptthema der Gruppe nur teilweise in Bezug stehen, aber andererseits so phantasievoll aufgebaut sind, dass jedes Kind es als lächerlich empfindet, kommen immer wieder zum Vorschein.

    Zum Beispiel werden in der Präastronautik- und Paleoseti-Gruppen und -Foren ganz bewusst - und in lächerlicher Form - die Zeitreisen, die 4. Dimension, sowie phantasievolle Überlichttriebwerke eingebracht, um jedwelche Bezüge zur sachlichen Weltgeschichte zu zerstören. Ja, sie kommen sogar immer wieder mit dem Schwachsinn der hohlen oder flachen Erde.

    Diese Methode ist heute die meistbenutzte Methode überhaupt um ein Forum oder Gruppe zu zerstören. Erkennen kann man diese Benutzer heute sehr schwer. Es sind meistens Fake-Profile, die von anderen Fake-Profile gestützt werden und Red und Antwort liefern.

    Hier sind professionelle "nette Kerle" am Werk.

    Als Beispiel könnte ich Euch so ein schwachsinniges Posting der hohlen Erde in einer seriösen Gruppe der Grenzwissenschaften nennen.

    Da hatte irgend jemand wieder einmal den Unfug der hohlen Erde gebracht und innert weniger Minuten hatte dieses Posting 27 "Likes". Da hat sich wohl ein Mönch im Lesesaal umgedreht und um "Likes" gebeten. (lach)

    Daraufhin habe ich persönlich die Administratorin der Gruppe gebeten diesen Schwachsinn zu entfernen, da es weitaus vom Thema entfernt war. Ihre Antwort war ernüchternd: "Da der Posting bereits 27 Befürworter habe, könne man annehmen dass es interessant sei." Ich habe dann vergebens versucht sie aufzuklären.

    Hut ab vor den Mönchen und Nonnen. Sie wissen sehr gut, wie man vorgehen muss. Taktische, erbarmungslose Kriegsführung ist ihre Stärke.


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    Kapitel 5

    Das "Zupflastern" eines Thema.

    Man kann ein gutes, sachliches Posting mit einer Riesenantwort "zupflastern". Das geht sehr einfach vor sich, indem man eine ähnliche, brauchbare oder unbrauchbare Antwort von irgend einem grossen Text mit "Past & Copy" in die Antwort reinschiebt, und die nachfolgende Leser haben dann vor dem Bildschirm nur noch Text in Hülle und Fülle, das an sich zum Thema gehört, aber undurchschaubar ist. Davon gelangweilt wechseln dann die meisten User zu einem anderen Posting.

    Die meisten Administratoren schauen diesem Unfug sehr oft apathisch zu, oder sind selbst infiltrierte Mönche.

    Man kann solche Postings auch als "themenbezogenen Luftblasen" betrachten.

    FB, das grösste Sozialnetwork, zeigt aber hier seine Stärke. Von jeder Antwort zeigt es vorerst nur ein paar Zeilen. Man kann dann die Antwort mit "mehr.." öffnen und danach wieder schliessen. Danke FB.

    Das "Zuspammen". In der Not kann man auch ein Forum knacken indem man es zuspammt. Beim zuspammen hilft dann die allgemeine Meinung, die erotischen Porno-URL würden gerne Links absetzen um sich bei den Suchmaschinen besser hinzustellen. Als ob die Betreiber der 3 grössten Suchmaschinen verblödet wären? Die Suchmaschinen wissen heute sehr wohl was zu tun ist. Links in den Foren setzen bringt heute als SEO (Search Engine Optimizer) gar nichts mehr.

    Trotzdem können die Gegeninteressierten diese populäre Meinung für Ihre Zwecke nutzen und so "völlig unbemerkt" ein Forum zerstören.

    In den FB-Gruppen funktioniert das aber Gott sei Dank nicht.


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    Kapitel 6

    Ins Kreuzfeuer nehmen.

    Falls sehr seriöse Anhänger der Präastronautik dann immer noch nicht aufgeben, kann man sie ins Kreuzfeuer nehmen. Genau wie im realen Krieg.

    In einem gut laufenden Forum oder Gruppe der Präastronautik infiltrieren sich meistens mehrere religiöse Vertreter. Kommt nun ein wirklich interessierter User daher, mit gut durchdachten Argumenten und lässt er sich nicht von einem Gegeninteressiertem aus der Fassung bringen, dann wird er ins Kreuzfeuer genommen. Man darf dabei nicht vergessen, dass in den Klöstern die Mönche waaahnsinnig vieeel Zeit haben.

    Zudem sind Mönche und Nonnen sehr redegewandt und schreibfreudig.

    Ohne irgendwelche Beleidigungen auszuführen stürzen sich 3 oder 4 religiöse Vertreter auf das störende Thema und "beweisen", dass der Vertreter der Präastronautik inkompetent und geistig labil sei.

    Ein guter Rat an meinen Freunden der Präastronautik: Wenn es soweit ist, dann fragt mit klaren Namensangaben dieser Personen danach, ob sie sich gerade im Lesesaal eines Klosters befinden.

    Einer meiner Gegnerinnen, in einer meiner eigenen Gruppen hat mir einmal die Kronickeln von Babylon zitiert, als sie nicht mehr weiter wusste. Hab lange nach diesen Kronickeln gesucht und nicht gefunden. Bis ich dann bemerkt habe, dass ich von einer anerkannten Historikerin auf den Arm genommen wurde. Habe danach Frau Professor aus der Gruppe entfernt. (grins)


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    Kapitel 7

    Wikipedia untreu ausnützen

    Wenn die Gegeninteressierte keine guten Argumenten mehr haben, dann erstellen sie welche in Wikipedia. Der Autor dieses Textes ist ebenfalls ein Autor von Wikipedia und weiss sehr wohl wie einfach es ist ein Argument, Thema oder Gegenargument auf Wiki zu erstellen. Vorerst erstellt man dieses Argument, oder hat schon längst Referenzseiten erstellt. Sehr seriös aufgemachte Seiten, die später als Refernez dienen.

    Danach wird auf diesen Wikipedia Artikel verwiesen und meistens ist das richtige und sachliche Argument eines interessierten User "vom Tisch". Die Bezeichnung "vom Tisch" werdet ihr schon sehr oft gehört haben. Thema geschlossen!

    So einfach scheint das.

    Bei mir ist es aber nicht so einfach, weil ich danach frage ob ich es hier mit einem religiösen Verein zu tun habe und nachhake. Aufgeben tue ich nie. Aber es ist manchmal schon so: "Alleine gegen die Mafia". Da hat man es nicht leicht.


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    Kapitel 8

    Die Erstellung eigener Gruppen der Präastronautik

    Erwartet nicht, dass die Möche und Nonnen wild um sich her schiessen. Dazu sind sie zu gesittet, gebildet und gut organisiert. Einen solchen Fehler machen CowBoys, nicht die Ordensbrüder und -Schwester.

    So errichten die gegeninteressierte Mönche und Nonnen sogar selbst solche Foren. D.h. um alles unter Kontrolle zu haben, errichten Sie selbst "Feindforen". Hier haben Sie alles unter Kontrolle. Die Gegner werden dann "erkannt" und "ausgeschaltet". So wie es Josef Stalin und verschiedene Kaiser getan haben. Staatsputsche gegen sich selbst einleiten, um herauszufinden wer mitmacht. Ein effizientes Unterfangen, das als politische oder religiöse Bankrotterklärung eingestuft werden kann.

    All diese Gegenargumente erinnern mich an die Durchhalteparolen von Hitler's Propagandaminister Joseph Göbbels. Aber irgendwann kommt das AUS über die sachliche Unwahrheit. Deshalb empfehle ich den Mönchen und Nonnen die Flucht nach Vorne zu ergreifen. D.h. dort, wo bereits jedermann unter vorgehaltener Hand die Wahrheit spricht, sollte man sich nicht in politischen oder religiösen Unwahrheiten verkrampfen, weil die Geschichte uns früher oder später einholen wird.

    Wenn man dann in einer solchen Gruppe oder Forum ein Administrator Ankickt und diesen auf einen schwachsinnigen Posting aufmerksam macht, dann wird man meistens darauf belehrt, dass man Tolerant sein müsse. So eine Antwort schaltet immer meine innere Alarmanlage ein.

    Nun, wenn eine Toleranz existiert, dann muss auch die Intoleranz vorhanden sein. Anders geht es gar nicht.

    Intolerant sind meiner Meinung nach auch diejenigen Personen die vollkommen lächerliches Zeug in einer Themen-Gruppe platzieren. Diese Personen missbrauchen unsere Toleranz, um ihr intolerantes, lächerliches Zeug zu veröffentlichen.

    Leider sind nicht alle Administratoren intelligent genug, um das zu verstehen. Auch könnte es sich um Administratoren handeln, die - wie beschrieben - zu den Gegeninteressierten gehören und selbst ein Feindforum erstellt haben.


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    Kapitel 9

    Bischof Diego de Landa

    bischoph diego de landa
    Bischof Diego de Landa

    Um bei den Mönchen zu bleiben und Euch zu zeigen zu was ein Fransiskaner fähig ist, möchte ich Euch die Geschichte von Bischof Diego de Landa nicht vorenthalten.

    Versteht mich bitte richtig. Ich selbst bin ein Fan vom heiligen Franz von Assisi. Das war wohl einer der ehrlichsten und besten Heilige der katholischen Kirche. Darum sind auch viele Städte nach diesem Heiligen benannt worden. Aber sein Name wird gestern, heute und in Zukunft vollkommen missbraucht.

    Vor einigen Jahren konnte man im Netz sämtliche Greueltaten von Bischof Diego de Landa finden. Da wurden Tausenden von Opfern genannt. Zwischenzeitlich sind diese Greueltaten verschwunden. Letztes Jahr konnte man im Web entnehmen, dass Diego de Landa gerade mal 150 Maya-Priester hat ermorden lassen. Dieses Jahr sind deren 30 übriggeblieben. Man verleugnet dies sogar. Aber es handelt sich ja um einen Massenmörder, das dürfen wir nicht vergessen.

    Da muss man sich fragen: Wer hat die nötige Organisation im Hintergrund um so sauber das Web zu "reinigen"?

    So habe ich im Januar 2015, eine fundierte Web-Studie über Bischof Diego de Landa gestartet.

    Man stelle sich vor: Ein Richter der Inquisition wird von einem Verteidiger der Maya des Massenmordes beschuldigt und nach Spanien gesandt, um vor Gericht gestellt zu werden. Das hat es praktisch nur im Falle von Diego de Landa gegeben.

    Aber da stellt sich die Frage. "Was hat Diego de Landa, seines Zeichens Richter der Inquisition, auf Yucatan angestellt, dass der Verteidiger der Maya den Mut findet, den katholischen Inquisitor anzuklagen?" Da muss etwas wirklich Gravierendes geschehen sein. Aber im Netz findet man davon praktisch nichts mehr, denn die brutalen Foltermethoden der Inquisition sind allgemein bekannt und Diego de Landa hat sie ganz bestimmt angewandt. Solche Geschichten wischt die Kirche gerne vom Tisch.

    Nota bene: Einen spanischen Inquisitor damals zu beschuldigen, konnte man als Suizid betrachten. Die legale Macht eines Inquisitors war Unendlich. Trotzdem fand der Verteidiger der Maya den Mut den katholischen Inquisitor anzuklagen.

    Was und wo für Beweise waren da? Habe lange danach gesucht, aber noch nicht gefunden, da meine alten Bücher noch in Europa sind.

    Unter anderem wurden 1562 im inquisitorischen Prozess von Manì (siehe Suchmaschine) auch 150'000 Mayas begnadigt und in ihren Dörfern zurückgeschickt. Aber wenn 150'000 Menschen "aus Milde" begnadigt wurden, dann kann man annehmen das jeder 10. hingerichtet wurde. Das wären dann die 15'000 Maya-Priestern, die man unter vorgehaltenen Hand nennt, die von der Inquisition ermordet wurden. Leider bleibt das meine subjektive Annahme.

    Rechnen wir doch mal:

    Um das Jahr 1500 hat es ca. 20'000'000 Maya gegeben. Sehr viele sind erst später an den eingeführten Krankheiten der Spanier gestorben. Nun, wenn wir auf 500 Maya einen Maya-Priester annehmen, dann ergibt dies die stolze Zahl von 40'000 Maya-Priestern. Aber nach der "Missionierung" durch Diego de Landa waren dann keine mehr da!

    Subjektiv betrachtet wird da ein Massenmord an den Maya verleugnet. Aber wer putzt so sauber im Web? Dazu braucht es eine Armee von Online-Aktivisten.

    Das Leben dieses Bischofs, wie es heute im Netz dargestellt wird.

    Diego de Landa Calderón stammte aus einer noblen, spanischen Familie und wurde am 12. November 1524 in der Casa de los Gallos, bei der Villa Condal de Cifuentes, Guadalajara, Spanien, geboren. Wahrscheinlich besuchte er seine ersten Schuljahren im Kloster der Franziskaner von Cifuentes vom 1529 bis 1541.

    Circa ab 1541 ging er bis 1547 ins Münster San Juan de los Reyes, in Toledo, um weiter zu studieren. 1547 wechselte er zum Kloster San Julián und San Antonio de La Cabrera in Madrid.

    Im 1548 überzeugte ihn Fray Nicolás de Albalate nach Yucatan, Zentralamerika, zu gehen. Dort solle er die Maya zum katholischen Glauben missionieren.

    Zum ersten Mal in Yucatan (1549-1563)

    Im August 1549 landete er in Campeche (heute Mexiko) und ging nach Izamal, wo er die Mission von San Antonio einweihte.

    Vom 1549 bis zum 1552 bereiste er die Halbinsel Yucatán, um die Maya im Dschungel von Yucatan zum katholischen Glauben zu konvertieren. In dieser Zeit lernte er die Maya-Sprache so gut, dass er sogar die Grammatik seines Lehrers schlussendlich korrigieren konnte.

    Im 1552 wurde Landa zum Vorstand des Klosters von San Antonio de Padua in Izamal ernannt.

    Die Evangelisierung durch Ordensbrüder, die so notwendig und dringlich schien, verursachte einen Konflikt mit den spanischen Verwaltern. Die spanischen Verwalter waren der Ansicht, dass durch die Konvertierung zum Christentum die Indios die Arbeit vernachlässigten und zur Faulheit bewogen wurden.

    Zwischen 1552 und 1558 gab es eine Revolte der spanischen Verwaltern, vor allem in der Provinz Valladolid, wo sie zweimal das Kloster und die Kirche verbrannten. In diesem Klima war eine Konfliktintervention der Behörden erforderlich. Alonso Lopez Cerrato, zweiter Präsident der Real Audiencia von Guatemala, als Hörer zu Yucatan, entsandte Tomás López.

    Diese Feindschaft zwischen den Verwaltern und den Franziskanern wurde erst viel später, nach der Rückkehr von Landa, nach seinem Prozess in Spanien beendet.

    Am 27. Oktober 1553, nahm Bruder Diego de Landa an den Vereinbarungen von Cabildo de Mérida zwischen den Fransiskaner und den spanischen Verwaltern Teil, um die Endlöhnungen der Indios zu regeln.

    Am 13. November 1556 wurde Landa zum Finanzverwalter der Provinz Yucatan ernannt.

    Trotz der vielen Bemühungen der Franziskaner - und wenn es auch schien, dass die Maya den christlichen Glauben annehmen würden - wurden in den verlassenen prähispanischen Tempeln immer noch Rituale gehalten und Menschenopfer durchgeführt.

    Bemerkung des Autors: "Die Menschenopfer sind eine Behauptung des katholischen Klerus".

    Im Jahre 1558 überraschte Landa eine Menge Indios die ein Ritual Chichén Itzá hielt. Er hielt sofort ein Gottesdienst und predigte das Evangelium und warf alle Götzenbilder aus dem heiligen Orte.

    Im Jahr 1558, reiste Fray Lorenzo de Bienvenida nach Spanien, um mehr Franziskaner für die Missionen zu rekrutieren. Am 3. April 1559 schrieb Diego de Landa einen Brief an den Rat der Indios und schlug Bruder Lorenzo als Bischof von Yucatan vor.

    Am 19. Februar 1560 wurde Diego de Quijada zum Bürgermeister der Provinz Yucatan ernannt. Aus Eigeninteresse war der Bürgermeister eine wichtige Unterstützung für Landa im Kampf gegen die Ketzerei der Indios.

    Ein paar Monate später, sprachen Bruder Francisco Navarro und Bruder Diego de Landa - als reguläre apostolischen Richter der spanischen Inquisition - mehrere Spanier wegen Gotteslästerung, darunter auch einige Verwalter, für schuldig.

    Bemerkung des Autors: Was danach geschah, kann man sich vorstellen. Aber die Ausführung dieser Schuldsprüche sind heute im Netz nicht mehr zu finden. Man müsste schon im Besitz alter Bücher sein.

    Am 12. November 1560, wurde Landa zum Vorsteher des Klosters Mérida ernannt.

    Im August 1561, Hunacti zeigt Fray Pedro de Ciudad Rodrigo, Vorsteher des Klosters, die Leiche eines Kindes mit Anzeichen von Opferritualen. Einige Monate später zeigten mehrere Schüler von Manì an Fray Pedro mehrere Ritualknochen. All dies bewog Landa "mehrere" Indios wegen Ketzerei zu "verurteilen".

    Der Autor fragt sich hier: Warum sollen diese Greueltaten die Indios gemacht haben und nicht Andere?

    Am 13. September 1561 wird Landa zum kirchlichen Vorsteher von Yucatán. Da ein Bischof seit 1557 fehlte, wurde er zur höchsten kirchlichen Autorität der gesamten Provinz von Yucatan und im gleichen Jahr auch von Guatemala.

    Im Juni 1562, während einer Jagd, entdeckte der Torwärter des Kloster von Mani, Peter Che, in einer Höhle, ein noch warmer Hirsch, dessen Herzen herausgerissen worden war. Es fand auch mehrere Altäre von Götzen und Blutschmierereien.

    Pedro Che informierte sofort Bruder Pedro über seine Entdeckung und dieser wiederum ging sofort zu Bruder Diego de Landa. Dieser, seinerseits, ging nach Mani um Rücksprache mit Diego de Quijada zu nehmen.

    Diego de Landa wurde immer wieder mit den Ritualen der Indios konfrontiert und griff mit harter Hand mit seinen inquisitorischen Machtbefugnissen und mit der Beihilfe von Diego de Quijada durch.

    Was das heisst, kann man sich gut vorstellen.

    Diego de Quijada beauftragte den Leutnant Bartolome de Bohorques, um Landa zu helfen und jedem Befehl von Landa zu gehorchen und auszuführen. Was der Mönch verlangte hatte er zu tun um seine Urteile gegen die Indios durchzusetzen.

    Landa befahl Bohorques, unter Androhung der Exkommunikation, das Amt des Sheriffs der ordentlichen Inquisition zu akzeptieren.

    Am 11. Juni 1562 befahl Landa dreissig Indianerhäuptlinge zu ergreifen, und in den Tagen danach auch den Gouverneur von Mani, Francisco de Montejo Xiu, der Chef der Oxkutzcab, Francisco Pacab, der Chef der Mama, Juan Pech und der Kazike Tekax, Diego Uz. Diego de Landa griff mit den brutalen Foltermethoden und Hinrichtungen der Inquisition durch.

    Am 12. Juli 1562 fand in Mani ein Glaubenstribunal statt, um das, was im vorherigen Jahr geschehen war, zu beurteilen. Als Vertreter der Religionsbehörde waren Diego de Landa, der das Tribunal der Inquisition führte und als Vertreter der Zivilbehörde war der Bürgermeister Diego de Quijada genannt worden. Die eidesstattlichen Erklärungen wurden von Jerónimo de Contreras und Pedro Martinez unterschrieben.

    In dieser Nacht wurden die Häuptlinge geschoren und ca. 5000 Idole, Altäre, Stelen und Gefässe zerstört. Praktisch alle Codices wurden verbrannt. Daraufhin nahmen sich etliche Maya das Leben. Andere Maya wurden hingerichtet. (Autor: Wieviele? Wieviele Morde wurden danach als Suizid erklärt?)

    Dieses Vorgehen provozierte den Zorn der Verwalter, weil die Festname vieler Indios die Flucht anderer Indios in den Dschungel provoziert hatte, so dass diese keine Arbeit mehr verrichteten. Das hatte aber auch zur Folge, dass die Maya das Vertrauen in den Spaniern definitiv verloren hatten.

    Am 14. August 1562 kam in Merida Bruder Francisco de Toral, der neu ernannte Bischof von Yucatán. Sowohl die Verwalter wie auch der Verteidiger der Indianer, Diego Rodriguez Vivanco, nutzten das, was in Mani geschehen war, um den Bischof zu seinen Gunsten und gegen Landa zu setzen.

    Im Oktober 1562 formalisierten Bischof Toral und der Verteidiger der Indianer Rodriguez Vivanco ihre Anschuldigungen gegen Bruder Diego de Landa und sandten es an König Philipp II.

    Auf der einen Seite stand Landa mit den Brüdern seines Ordens und dem Bürgermeister Diego de Quijada und auf der anderen Seite Bischof Toral, der Verteidiger der Indianer Rodriguez Vivanco und die Verwalter. Diese zwei Seiten blieben einen Jahrzehnt lang bestehen.

    Wegen diesen Anschuldigungen, entschied Landa sich an den Vizekönig zu wenden und ging nach Campeche. Dort, wo auch Toral und Quijada gegangen waren, traf er Martin Cortés Zúņiga, einziger legitime Sohn von Hernán Cortés, der zwischen beiden Seiten zu vermitteln versuchte. Nach Cortés intervenierte auch Francisco de Montejo der Jüngere, aber auch ihm gelang es nicht den Streit zu schlichten.

    Die Vorwürfe erreichten Felipe II und deswegen beschloss er sein Amt aufzugeben und nach Spanien zu reisen.

    Zweiter Teil des Lebens von Diego de Landa ab 1564

    Beinahe von barbarischen Piraten gefangen genommen verbrachte Diego de Landa mehrere Monate krank in Santo Domingo. Spanien erreichte er im Oktober 1564.

    Am 13. Februar 1565 wurde die Angelegenheit von Bruder Diego an den franziskanischen Vorstand von Kastilien, Bruder Pedro de Bobadilla weitergeleitet und dieser wiederum wies den Fall an Bruder Francisco de Guzman, um ihn beurteilen zu lassen. Am 2. Mai hatte der Experte einen Bericht des Ausschusses, zu Gunsten von Landa und ein Jahr danach widerrufte Bischof Toral seine Vorwürfe, die er gegen Landa erhoben hatte: " ... er erhob sich vom Stuhl und kniete nieder, wie ein guter Mönch äusserte er seine Schuld, dass er Fehler gemacht habe, .............. Hat allen um Vergebung gebeten und versprochen, alle zufrieden zu stellen um sein Gewissen zu entladen."

    Bemerkungen des Autor: Hier hat die Fransiskaner-Lobby den Diego de Landa die Absolution erteilt. Pfui Teufel!

    Vermutlich zwischen den Jahren 1566 und 1568 schrieb de Landa in Cifuentes sein Buch "Relación de las cosas de Yucatán".

    Am 11. Februar 1567 schreiben 10 Religiöse einen Brief an Philip II und bitten ihn Fray Diego de Landa zurück zu schicken, da dieser die Sprache der Maya und dessen Kultur ausgezeichnet kennt.

    Im Januar 1569, hat Fray Antonio de Córdoba, als Vorstand der damalige Provinz von Kastilien, eine Absolution zugunsten von Fray Diego de Landa verkündet und ihn freigesprochen.

    Am 24. Februar 1570 erfahren die Franziskaner von Yucatan dass Landa freigesprochen worden war und schreiben einen Brief an Philipp II, und fordern die Rückkehr von Fray Diego.

    Am 20. April 1571 stirbt Francisco Toral, so dass der bischöfliche Stuhl der Provinz Yucatan frei wird.

    Ende 1571, als Landa sich in den Klostern von San Julian und San Antonio aufhielt, erhiehlt er ein königliches Dekret, in dem er als Bischof von Yucatan vorgeschlagen wird.

    Am 15. November 1572 in Sevilla, wird Landa zum Bischof geweiht und dies wird im im Blatt Nueva Espaņa vom 28. Juni 1573 publiziert.

    Wieder in Yucatan ab 1573 bis zu seinem Tod

    Am 11. Oktober 1573 landet Bischof Fray Diego de Landa in Campeche. Bei seiner Ankunft in Mérida muss er feststellen, dass viele Mönche nicht die Maya-Sprache beherrschen. Nach beträchtlichem Ärger führt er wieder die Schulung der indigene Sprache für alle Missionare ein.

    Im nachfolgendem Jahr lässt er eine christliche Doktrin für die Mayas drucken und mit Bestimmtheit auch sein Werk "Relación de las cosas de Yucatán". Leider sind keine Kopien vorhanden.

    Am 28. Februar 1578, ernennt Felipe II den Bischof Landa als Verteidiger der Indios. (der Autor krümmt sich vor lachen).

    Am 29. April 1579 stirbt Landa im grossen Kloster von San Francisco (Mérida), wo er auch begraben wurde. Jahre später wurden seine sterblichen Überreste nach Cifuentes transferiert und in einer kleinen Nische der Kapelle von Calderón in der Kirche von El Salvador gelegt.

    Im 1862, Charles Étienne Brasseur de Bourbourg entdeckte eine Kopie des Manuskriptes in der Academia de la Historia, in Madrid und lies es in französischer Sprache übersetzen und publizierte es in London und Paris im 1864.

    Im 1937 wurde die Kirche von El Salvador geschändet und die sterblichen Überreste von Diego de Landa verschwanden für immer. (Autor: Den Dreck unter dem Teppich gekehrt.)


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    Kapitel 10

    Schlusswort

    Unter dem Deckmantel des Heiligen Franziskus, einen Tierfreund der Liebe und Friede in der Welt wirklich wollte und von mir sehr hoch respektiert wird, haben sich viele Menschen dem Orden der Fransiskaner angeschlossen.

    An Bischof Diego de Landa kann man aber recht gut sehen, dass sehr viele dieser Mönche vom Heiligen Franziskus gar nichts wollen. Diego de Landa war - und ist - bestimmt kein Einzelfall.

    Aber, um beim Thema zu bleiben: Falls die Mönche das nicht tun, was ich da oben geschrieben habe, dann erlaubt mir einige einfache Fragen:

  • Was tun Zehntausende von deutschsprachigen Mönche den ganzen Tag hinter den hohen, undurchsichtigen Mauern ihrer Klöster?

  • Beten Sie den ganzen Tag hindurch?

  • Ist ihnen Wurst, dass gegenwärtig ihre Toga an Ansehen und Autorität zunehmend verliert?