Die schädlichen SPAM-Filter

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29.11.2010

Warum sind gewisse Spam-Filter schädlich?

Ich führe ein kleines KMU-Betrieb. Nachdem eine Greylisting auf meinem Server hochgefahren wurde - auf dem ich meine Hauptmailbox hatte - ohne mir irgend etwas zu sagen, habe ich innerhalb von 3 Monaten ca. Fr. 10'000.-- verloren. Erst als ich es bemerkte, habe ich in einer Nacht- und Nebelaktion augenblicklich den Server gewechselt.



Die nötigen Filter

SpamAssassin

SpamAssasin ist die sicherste und beste Methode um 95% der SPAMs zu ermitteln und auszuschalten. Er sollte auf ihren Server laufen und hat keinen Einfluss auf das Versenden der E-Mail. AUf gewissen Server kann man sogar SPAM-Assasin selbst konfigueieren. AUf anderen ist es fix geregelt.

Blacklist

Blacklist ist Ihr persönliches Instrument um gewisse "Sender" auszuschalten. Hat keinen Einfluss auf das versenden der E-Mails. Wohl aber im Empfang. Denn wenn sie selbst eine Domain ausgeschlossen haben, können sie ja keine Mails mehr von dieser Domain erhalten.

Withelist

Withelist ist Ihr persönliches Instrument um gewisse "Sender" durchzulassen. Hat keinen Einfluss auf das versenden der E-Mails. Wohl aber im Empfang. Denn wenn sie selbst einer Domain den Eingang bewilligt haben, werden die E-Mails dieser Domain nicht mehr die Filter durchlaufen müssen.

Sie sollte aber keineswegs ihre eigene Domain in die Withelist aufnehmen, denn gewisse Spammer versenden E-Mails mit der verfälschten E-Mail-Adresse des Empfängers. Diese Spam-Mails würden dann immer "ankommen".

Die unnötigen Filter

Greylist

Greylist ist eine ausgezeichnete Theorie der Antispammer, die das Versenden der E-Mails nicht blockiert, wohl aber unnötigerweise den Empfang. Warum Greylist auf gar keinen Fall angewendet werden darf, habe ich hier beschrieben: Greylist-Problematik. Wenn sie Zugriff auf Ihren Email-Admin-Konto auf dem E-Mail-Server haben, sollte sie unbedingt Greylist ausschalten. Sonst erhalten Sie nur die Hälfte der gewünschten Emails.

SPF (Sender Policy Framework)

SPF (Wikipedia) ist ein geheimes Verfahren (Gestapo-ähnlich) von E-Mail-Server-Administratoren. Wenn SPF auf ihren E-Mail-Server läuft, dann können Sie den Empfang der meisten E-Mails glatt vergessen. Haben Sie SPF auf ihren E-Mail-Server laufen, dann schalten Sie es aus. Können sie es nicht ausschalten, dann wechseln Sie um Gottes Willen augenblicklich den Mail-Server. Fragen Sie aber dem neuen Mail-Server ob es SPF hat, allenfalls ob es ausschaltbar ist.

Realtime Blackhole List (RBL) oder
DNS-based Blackhole List (DNSBL)

RBL ist eine "Sammlung schwarzer Listen" von vertrauensunwürdiger Mailserver.

Zitat aus Wikipedia:

In den meisten RBLs werden IP-Adressen von Rechnern gelistet, die in der Vergangenheit durch häufigen Versand unerwünschter Spamnachrichten aufgefallen sind.
Bei einigen RBLs ist es schwer, teuer oder sogar unmöglich, eine IP-Adresse wieder entfernen zu lassen (delisting). In solchen Fällen schadet die RBL weniger den Spammern, als vielmehr den Besitzern von missbrauchten Rechnern. Der Administrator eines Mailservers muss daher sorgfältig abwägen, welche RBLs er verwendet, um falsch positive Ergebnisse zu vermeiden. Einige RBLs wie z. B. spamhaus.org oder Spamcop entfernen die Listeneinträge nach einer gewissen Zeit automatisch.

Realtime Blackhole List (RBL) sollte auf jeden Fall ausgeschaltet werden, da bereits SPAM-Assassin diese Listen verwendet. Also doppelte Arbeit für die gleiche Sache. Da kann man wirklich darauf verzichten.

server mit spf oder greylist   server ohne spf oder greylist






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