Das Duzen und Siezen |
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1.11.2008/22.12.2010
Der Verlust der europäische HöflichkeitsformIch möchte hier mit einer alten, französischen Geschichte beginnen:
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Heute haben wir in Europa mit der Unsitte des Duzen begonnen. Das heisst, wir klopfen einem Unbekannten auf die Schultern und umarmen diejenigen, die es gar nicht wollen. Wir strecken einem Unbekannten nicht mehr die Hand weitaus, um respektvoll die nötige Distanz zu wahren. Wir beginnen nicht mehr mit den Worten: "Mein Name ist Muster, freut mich Sie kennenzulernen." Vielmehr beginnen wir mir der frechen Elementarschüler-Frage:
Eines scheinen wir vergessen zu haben: Dass die Höflichkeitsform dazu dient langsam, respektvoll und mit Würde aufeinander zu gehen. Und dies dem Frieden untereinander dient. Das dann einige Arbeitgeber in Europa dazu übergegangen sind das Duzen unter den Mitarbeiter obligatorisch einzuführen, betrachte ich selbst als die Wiederreinführung des römischen Sklavenrecht. Was sind wir denn noch als arbeitenden Menschen Wert? |
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