Die Benutzung der Waffe


Der Umgang mit der Polizeiwaffe

Kann die Polizei nicht mehr mit der Waffe umgehen?

Der heutige Polizeiberuf ist ein "normal" bezahlter Beruf. Das Risiko in diesem Beruf ist eindeutig unterbezahlt. Aber andererseits ist der Polizeibeamte in Europa eine hoch angesehene Person. Und das ist auch ein Art Bezahlung. Zudem ist es nicht einmal der gefährlichste Beruf. Denn Strassenbauarbeiter und Schienenbauarbeiter - die noch schlechter bezahlt werden und niemals die Ehre und Würde zugeteilt bekommen wie einem Polizisten - leben um ein vielfaches gefährlicher. Auch Hochbauarbeiter leben gefährlicher als ein Polizeibeamter.

Nachtrag vom 7.04.2016

Endlich Polizisten die sich von jugendlichen nicht einschüchtern lassen und die Waffe nur als Bedrohung gebrauchen. Wenn nur alle Polizeibeamten so mutig wären und nicht gleich in einer Angstreaktion drauf ballern würden. Wir wollen ja in Europa keine Sheriffe haben.

Nachtrag vom 28.06.2013

Am 28.6.2013 erschiesst in Berlin ein Polizeibemter einen nackten Mann der ein Messer in der Hand hält.
Frage: Konnte der Polizeibeamte nicht in den Arm schiessen, der das Messer festhielt? Ich habe echte Bedenken über die Waffentauglichkeit der Polizisten in aller Welt.

Was mich auch besonders stört, ist die einseitige Berichterstattung der Presse, die zum Beispiel folgendes schreibt:
"Über Stunden suchten Spezialisten den abgesperrten Unglücksort nach Spuren ab."
In anderen Worten: Der Tatort wurde zum Unglücksort beschönigt!



Aber auf dieser Distanz - von einem einzigen Meter - nicht in den Oberarm schiessen zu können, beweist wie schlimm es mit der Polizeiausbildung steht.

Heute liest man in den Zeitungen schreckliches über psychisch kranke Menschen die mit Messern und Pistolen auf die Polizeibeamten losgehen. Und sehr oft werden diese Menschen getötet. In Notwehr natürlich, das muss man noch unterstreichen.

Da stelle ich die Frage im Raum: "Kann denn die Polizei nicht mehr mit der Waffe umgehen?"

Oder sind die Polizisten dermassen aufs Töten gedrillt, dass sie gar nichts anderes können?

Heute verwendete die Polizei nur noch Munition, die auf der anderen Seite Hackfleisch hinterlässt. Wenn der Polizist abdrückt, dann gibt es auf der anderen Seite zumindest ein Krüppel.

Und hier liegt einer der grössten Fehler des Gesetzgebers! Nicht der Polizei, wohlgemerkt. Denn wenn der Polizist nur aufs sofortige Töten des psychisch kranken Täters gedrillt wird, dann ist der Gesetzgeber der Hauptschuldige an dieser Misere.

Früher war ich als Angestellter einer Firma 2x im Jahr beim 300m Schiessen auf dem Uetliberg bei Zürich. Ich konnte fast immer eine dunkle Scheibe von 10 cm Durchmesser auf 300 m treffen. OHNE Zielfernrohr! Scheinbar können es die heutigen Polizisten, die weitaus mehr Schiessübungen haben als ich, eben nicht mehr.

Der Scharfschütze der Polizei schiesst zum Beispiel einem Amokläufer praktisch immer in den Kopf. Das aber der Täter noch Arme und Schultern hat, und mit einer "normalen" Munition sehr gut gestoppt werden könnte, von dem will man nichts mehr wissen.

Der Gesetzgeber sieht es eben gerne, wenn der Täter nach dem "Befreiungsschuss" für immer schweigt. Denn Tote reden nicht und machen keine Widerklage. Und so drillt man den Polizisten aufs töten.

Aber schlussendlich muss man sich fragen: Haben wir denn noch menschliche Werte in uns? Sind Ehre und Würde auf unserem Evolutionsweg verlorengegangen?

Als Lösung sehe ich nur den Weg, die Polizei besser zu schulen. Einen psychisch Kranken, mit einem Messer in der Hand, kann man sehr wohl stoppen, ohne das es Verletzte gibt. Voraussetzung dafür ist die entsprechende Schulung und die entsprechende Bewaffnung der Polizei (Gummigeschosse, Faserpistole usw.).

Zudem sollte man die Polizisten mit einer besseren Besoldung motivieren.