Die Industrie des Hasses
ausstellung kampfhelikopter
Handel mit Kriegsmaterial

Meine persönliche Meinung über Krieg, Frieden und Terror

Entschuldigt mich, wenn ich ganz anderer Meinung bin. Aber ich habe mir über Krieg, Frieden und Terror eine ganz andere Meinung als die meisten von Euch gebildet.

Bin selbst nicht abgeneigt zu Hause eine Waffe gegen Kriminelle aufzubewahren, habe nichts gegen eine starke Armee (im Gegenteil) und bin sehr oft im Schützenstand beim Schiessen zu finden. Trotzdem habe ich in Bezug auf Krieg, Frieden und Terror eine ganz andere Ansicht als die meisten Bürger.

Unter anderem möchte ich selbst eine friedliche Welt und einen ausgezeichneten Rechtsstaat mit wenig Gesetzen und möglichst viele Freiheiten für den Bürger haben.

Einen Sozialstaat lehne ich ab. Der Mensch hat Eckzähne und ist somit ein Raubtier. Der Sozialstaat wird sich an den Eckzähnen die Zähne ausbeissen. Hat meiner Ansicht keine Chance auf ein dauerhaftes Bestehen. Friede Freude Eierkuchen halte ich für einen schönen Traum. Mehr nicht. Vielmehr würde mir ein kapitalistisches System mit wenig Steuern, eine starke Armee und vielen sozialen Institutionen gefallen. So dass es jedermann gut gehen würde.

Aber kommen wir zur Sache: "Die Industrie des Hasses". In der Folge möchte ich genauer beschreiben, was ich damit meine.



Der Kalte Krieg im 20. Jahrhundert

Mein persönliches Zitat: "Der Kalte Krieg ist beendet, aber wir haben es verloren."

Ich möchte diesbezüglich nicht aufs Politische hinweisen, sondern lediglich aufs Wirtschaftliche. Der Kalte Krieg war ja ein Kampf zwischen dem kapitalistischen und dem kommunistischen System. Es ging nur darum: "Welches System eignet sich am besten für die Menschheit?" Das kapitalistische System hat sich klar durchgesetzt und somit gewonnen. Die Eckzähne lassen grüssen. Aber politisch und wirtschaftlich haben wir ganz klar verloren. Heute noch sitzen die alten Dinosaurier des kalten Krieges und ihre hörigen Schüler hinter den Schaltpulten. Die Tatsache, dass sich die USA und Russland aber wirtschaftlich nicht von der Waffenproduktion loslösen konnten, ist noch viel schlimmer.

Vor dem kalten Krieg - Mitte letzten Jahrhunderts - waren die USA führend in der Produktion von Haushaltsartikeln. Autos, Fernseher, Staubsauger und Sonstiges kam fast ausschliesslich aus den USA. Die ITT war weltweit der grösste Konzern für Haushaltsartikel. Heute produziert ITT Waffen und ist fast unbekannt geworden. Die Autos aus den USA fahren teils noch mit dem V8-Motor aus den 50er Jahren. Neuere Autos von GM und Ford sind meist von den Europäern oder Japanern durchgedacht worden. Aber wenn jemand einen Ford oder GM kaufen möchte, dann tut er gut daran, dies aus deutscher Produktion zu beziehen.

Auch Russland hat während dem Kalten Krieg eine riesige Waffenindustrie aufgebaut.

Die BIPs von USA und Russland basieren zum Teil auf dessen Waffenproduktion. Diese beiden Ländern haben es noch nicht geschafft den kalten Krieg auch wirtschaftlich zu überwinden. Oder zumindest ihre Industrieproduktion zu ändern.

Was nun? Amerikanische Autos will fast niemand mehr haben. Fernseher gibt's gar nicht mehr. Kampfflugzeuge taugen nichts mehr. Drohnen kann bald jedermann herstellen. Douglas gibt's nicht mehr und Boeing hat einen starken Konkurrenten aus Europa erhalten. Russland exportiert Waffen und Gas. Sonst nichts. Also was nun?

Ganz bestimmt kein Frieden. Ein Frieden auf der Welt würde diese beiden Ländern in den Ruin stossen. Es sind zwar erste Anzeichen einer veränderten Wirtschaft zu sehen, aber diese beiden Staaten brauchen mehr Zeit um etwas besseres zu produzieren.

Die einfache Antwort auf "was nun" ist Krieg. Mit einem, oder mehreren Kriegen können sich Russen und Amerikaner gerade noch wirtschaftlich übers Wasser halten. Aber was ist wenn: "Es ist Krieg, und keiner geht hin". Da bleibt nur noch eins, man muss die Menschen zu diesem Krieg motivieren. Da eignet sich am besten Hass. Aber Hass muss man zuerst schüren. Wie wir aber sehen ist dies Kinderleicht. Idioten, die im Leben bereits mit 20 oder 30 versagt haben, findet man überall. Denen muss man nur sagen, dass sie glorreich im Himmel aufgenommen werden, wenn Sie unschuldige Menschen töten würden. Die Organisation jedoch kann man denen nicht überlassen. Die muss schon in ein nördliches Büro, unter kühlen Köpfen geplant werden.

Beispiele

Jedesmal, wenn sich die Knesset durchringt mit den Palestinänser zu reden, so feuert die Hamas am nächsten Tag ein paar Raketen auf Israel. Dass es die Hamas, oder die Palästinenser sind, das steht zweifelsfrei fest und muss nicht durchdiskutiert werden. Aber meine Frage lautet: "Wer hat am meisten davon?"

Am 7.Januar 2015 hatten wir das Drama von Paris, wo man gegen Mohameds Karikaturen losging. Ein nicht fertig durchdachtes Terrorakt der niedrigsten menschlichen Sorte, wo ein Idiot von einem Terroristen seine ID im gestohlenen Auto vergisst und der andere Spinner von einem Terroristen im Supermarkt nicht fähig ist ein Telefonhörer richtig aufzulegen, so dass die Polizei alles mithören kann. Um solche Idioten richtig arbeiten zu lassen, braucht die Organisation im Hintergrund mehr Zeit. Aber es scheint keine mehr da gewesen zu sein. Also husch husch, ein Blutbad in Mohammeds Namen anrichten, um der Welt zu zeigen wie böse alle Muslims sind. Der Schuss ging Gott sei Dank zum Teil nach hinten los, als die Terroristen auf feigste Art und Weise einen muslimischen Polizisten hinrichteten. Den Handys sei Dank, dass wir das alles mit ansehen konnten. Da frage ich mich: "Was hat es gebracht?" Klar, die Mohammed-Karrikaturen werden den Hass auf der anderen Seite schüren und das Blutbad die Wut der Europäer. Das ist sicher.

Nachtrag vom 15.11.2015

Nun ist es geschehen. Was ich bereits am 14.02.2015 erwähnt habe, dass der erste Anschlag von Paris ein nicht fertig durchdachtes Terrorakt war, beweisst der gestrige, abscheuliche Terroarkt dass es jetzt bestens durchdacht war. Um circa 150 unschuldige Menschen in Paris zu ermorden braucht es eine kühle und straffe Organisation. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein paar Kalaschnikow bewaffnete Araber in der Wüste dazu fähig sind diese Organisation durchzuführen.

Meine Schlussfolgerungen

Wie geht es nun weiter? Meiner bescheidenen Ansicht nach müssen wir warten, bis Amerika und Russland endlich wieder was Vernünftiges produzieren, dass sie auch exportieren können. Warum nicht wieder Haushaltsartikel und bessere Autos? So einfach wäre Friede in der Welt zu stellen.

Aber in der Zwischenzeit müssen wir zuschauen wie das Volk Israels und Palästinas weiter leiden wird. Um nicht von der muslimischen, jüdischen und christlichen Bevölkerung Mesopotamiens zu reden, die unter der IS zu leiden haben.

Ich glaube nicht, dass wir mit einem gewaltfreien Widerstand à la Mahatma Gandhi etwas erreichen würden. Auf diese Art, hat die Industrie des Hasses bestimmt schon eine Gegenmassnahme in der Schublade.