Gleichberechtigung oder gleiche Anzahl Rechte?


Gleichberechtigung oder gleiche Anzahl Rechte?

Vor einigen jahren sagte mir einmal einer meiner Kollegen, die Frau müsse die gleiche Anzahl Rechte und nicht die gleiche Rechte haben. Damals dachte ich, das dies absolut falsch sei. Aber später begann ich umzudenken.

Heute hingegen denke ich, dass die Frau die gleiche Rechte haben sollte, aber das soziale System so aufgebaut werden müsste, dass sie auf jeden Fall die gleiche Anzahl Rechte hätte.



Die Gleichberechtigung

oder die gleiche anzahl Rechte?

Man muss schon unterscheiden können zwischen einer Frau die Karriere machen will und darf, und der Frau die ihren Lebensinhalt darin sieht Kinder gross zu ziehen und für die Familie immer präsent zu sein.

Die Gesetze und das soziale System sollte so aufgebaut werden, dass die Karriere-Frau exakt die gleichen Rechte des Mannes hat. Die Familienmutter und Hausfrau sollte hingegen die gleiche anzahl Rechte Ihres Ehemannes haben.

Differenzen könnten sich ergeben, falls die Karrierenfrau die Option auf ein oder zwei Kinder zieht. Dann vermischt sich das Ganze. Denn der Karriere-Mann hat dieses biologische Grundrecht nicht. Er muss mühsam die richtige Mutter suchen. Und genau hier kommen wir auf einen wunden Punkt der fehlenden Rechte beim Mann.

Der Mann müsste auch das Recht haben Kinder grossziehen zu dürfen und auf der Ehefrau verzichten zu können. Selbst dann wenn er Karriere machen will. Sonst ergeben sich Unrechte für den Mann.

Und nun müssen wir das Ganze einmal auseinandernehmen:

  • Karriere-Frau ohne Kinder
  • Karriere-Mann ohne Kinder
  • Karriere-Frau mit Kinder
  • Karriere-Mann mit Kinder
  • Berufstätige Frau mit Familie
  • Berufstätiger Mann mit Familie
  • Hausfrau und Mutter
  • Hausmann und Vater
  • Alleinerziehende Frau
  • Alleinerziehender Mann
  • Aber an diesem Punkt angekommen müssten wir uns die Frage stellen: Wo ist das Recht des Kindes geblieben? D.h. das Recht auf Vater und Mutter zu haben und von diesen aufgezogen zu werden? Denn jedes Kind hat Grundrechte die höher einzustufen sind, als die Grundrechte Erwachsener.

    In den nächsten 1000 Jahren wird es nicht einfach werden, Frau und Mann gleichzustellen, ohne die Kinder zu verletzen.

    Weitere Fragen die noch erörtet werden müssen sind

    Warum, im Falle von einer Verurteilung auf Alimentenzahlungen, muss in 99% der Fälle der Mann zahlen?
    Das ist ein alter Zopf aus alten Zeiten, wo man die Frau als "unselbständiges Wesen" vorverurteilt hat. Dieses Vorurteil über die Frau muss aufhören und der Mann sollte gar keine Alimenten mehr bezahlen dürfen. Denn das erniedrigt die Frau zur Sklavin des Mannes.

    Eine Frau die Frei und unabhängig von ihrem Ex sein will, sollte eine maximale Unterstützung von einigen Monaten erhalten. Danach darf Sie beweisen was sie wirklich kann. Ich bin der festen Überzeugung dass jede Frau "ihren Mann" stehen kann. Die heutige Rechtsprechung zieht aber die Frau bewusst in die Unselbständigkeit hinein.

    Dass dann zu allem Übel immer mehr invalide Männer geschieden werden, weil sie der Ehefrau nicht mehr gut genug sind, mag schon in Ordnung sein. Aber dass dann die Frau noch Alimente erhält, tut der Gleichberechtigung keinen guten Dienst.

    P.S. Überdies sollten wir eine Gleichberechtigung auf die Beine stellen, wo das Männchen protzen und das Weibchen locken darf.

    Meine krumme Vision der heutigen "selbständigen" Frau.

    Wusstet Ihr, dass es Frauen gibt, die gerne Hausfrauen und Müttern sind? Aber es hat Damen im Parlament, mit einem fetten Posten, die die Hausfrau diskriminieren. Während die erwerbstätige Ehefrau und die Politikerin genüsslich um die Mittagszeit Ihr volles Menu im Restaurant verschlingen. Wohlbewusst, dass das Personal die Teller dann abräumt und abwäscht und vor allem, dass sie fast alles als auswertige Verpflegung von der Steuer abziehen können, da rackert sich die Hausfrau zu Hause mit den kleinen, zukünftigen Steuerzahlern herum. Wohlbewusst, dass sie nach dem Abräumen und Tellerwaschen auch noch den Abfall an die Gemeinde bezahlen muss und von ihrer Arbeit gar keinen Lohn und höchstenfalls eine minimale Altersrente beziehen kann. Grinsend sitzen dann die erwerbstätige Lady und die Politikerin, in schönsten Kleider, im Restaurant vor ihrem Kaffee, wohlbewusst, dass die kleinen, zukünftigen Steuerzahler mit ihren zukünftigen Leistungen zum Bruttosozialprodukt, ihnen später auch noch die Pensionsversicherung konsolidieren werden.

    Die Vermarktung des weiblichen Körpers in den Medien

    Und was daran NICHT falsch ist.

    Überall auf der Welt sehen wir in den Medien diese wunderbaren weiblichen Körper. Zum Teil vom Chirurgen stilisiert und zum Teil vom Grafiker mit Photoshop retuschiert.

    Und plötzlich höre ich von extremer weiblicher Seite, dass das falsch sein soll?

    Warum falsch? Da bin ich als männlicher Fan der Gleichberechtigung ganz anderer Meinung.

    Die sextistische Werbung gehört nun mal zum unseren westlichen Alltag. Sie zu verbieten bedeutet ein Rückfall ins Mittelalter.

    1. Meine religiöse Begründung

    Gott oder die Natur hat den weiblichen Körper erschaffen. Gott oder die Natur haben diesen Körper so erschaffen, das wir Männer darauf ansprechen, wie gewisse Nachtfaltern auf einer Glühbirne ansprechen.

    Wenn wir jetzt dieses schöne Werk Gottes verstecken wollen, dann ist es eine Todsünde und die reinste Blasphemie gegenüber dem Schöpfer. Der hat sich Mühe gegeben uns was schönes zu schenken und wir wollen es nicht sehen.....??

    2. Die natürliche Begründung

    Wenn aus der Natur daraus resultiert, dass ein schöner weiblicher Körper bei uns Männer die Sicherungen im Kopf lockert, dann ist dies eine natürliche Sache von der wir uns weder schämen, noch dagegen stellen sollten. Vielleicht sollte wir darauf achten, dass die genannten Kopf-Sicherungen doch nicht durchbrennen.

    3. Meine politische Begründung

    Mann und Frau sind biologisch nicht gleich gebaut. Wenn wir also die Gleichberechtigung wollen, dann dürfen wir diese Tatsache nicht ausser acht lassen. Unter anderem müssen wir auch noch die Bedürfnisse der beiden Geschlechter in denselben politischen Topf werfen. Sonst starten wir die Gleichberechtigung von einer falschen Basis aus.

    Wenn ich nun aber die Zwischenrufe (verbrennt die Hexen!) analysiere, die die schönen Frauen aus den Medien haben wollen, dann habe ich das Gefühl ins Mittelalter vorgestossen zu sein. Insbesondere wenn diese Zwischenrufe von Politikerinnen stammen die über 50 Jahre alt sind. Dann müssen wir über Neid und Eifersucht sprechen. Also über psychologische Probleme des Alt werden.

    Was aber wirklich schlimm an diesen Zwischenrufen ist, ist die Tatsache, dass es ein anti-weiblicher Zwischenruf ist! Die Frau darf da keine Frau mehr sein und darf einen Teil ihrer Ausstrahlung nicht mehr einsetzen. Also eine bewusste Verminderung ihrer Stärken.


    Nachtrag vom 26.11.2009

    Heute lese ich in den News, dass linke, schweizer Politikerinnen die "sexistische Werbung" verbannen wollen. Wenn dieser Wunsch aus der extremen Rechte gekommen wäre, hätte ich es nachvollziehen können. Aber aus linker Seite, hätte ich es nie erwartet. Scheinbar darf die Frau keine Frau mehr sein, und ein Mann kein Mann. Eine graue, langweilige Gesellschaft ist angesagt. Alle sollten Mao-Hemdchen und Burkas tragen? Pfui Teufel!