Die direkte Demokratie

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4.06.2010/22.12.2010

Die direkte Demokratie ohne elektronischen Wahlsystemen

Eine breite, demokratische Entscheidung ist nie Faschismus. Jedoch ist eine reine Parlamentsentscheidung dann eine oligarchische Entscheidung. Also eine Entscheidung von Wenigen über die Bürger. Denn wenn 400 Parlamentarier über 400 Millionen Bürger entscheiden, dann glaubt der einzelne Parlamentarier über 1'000'000 Bürger entscheiden zu dürfen.

Dem ist nicht so. Er ist befugt den Bürger zu vertreten, aber nicht über ihn zu entscheiden und schon gar nicht zu bevormunden.



Vorgeschichte der Demokratie in Europa

(unter ausser Acht lassen der altgriechischen Demokratie)

Vor ein paar hundert Jahre hatten die Adligen eine Schulbildung. Das Volk durfte damals nicht zur Schule. So gesehen war es nachvollziehbar, dass die wenigen Adligen über das gesamte Volk entschieden. Die Könige liessen sich damals von gebildeten Adligen beraten und fassten erst danach Beschlüsse. So war das oligarchische System verständlich und halbwegs richtig.

Heute aber, noch eine Oligarchie auf den Tisch zu präsentieren, mutet nach veralteten und verstaubten Wünschen einiger alten Herren. Die Zeit bringt Veränderungen und diese Veränderungen muss man auch in den politischen Überlegungen mit einbeziehen.

Die heutige, direkte Demokratie

Man stelle sich nun folgendes vor:

Ein mittlerer Grosscomputer mit 400 Chips versus ein Mega-Computer mit 400'000'000 Chips. Welcher hat mehr Wissen? Welcher hat mehr Rechenleistung zur Verfügung?

Damit wäre alles gesagt. Die 400'000'000 Chips sind weitaus leistungsfähiger als 400 Chips.

Grafik über die Vorteile der direkten Demokratie

Nach dem heutigen Wissen ist die direkte Demokratie die einzige vernünftige Form um richtige Entscheidung zu produzieren.

Man darf dabei auch nicht ausser acht lassen, dass jede Regierungsentscheidung die Bürger betrifft und nicht die Regierung selbst. Und die Bürger wissen selbst am Besten was gut für sie ist.

Zudem wird der einzelne Bürger jede politische Wahl vorerst mit Freunden und Familienangehörige diskutieren. Hier kommen auch Informationen, Desinformationen und Überlegungen ins Spiel.

Schlussendlich werden die 400'000'000 "Chips" auch ihre 400'000'000 "Harddisk" (das Wissen) aktivieren. Und 400'000'000 x Wissen ist bestimmt die grössere und ausreichendere Wissensmenge als "nur" 400x (das Parlament).

Nun zu den elektronischen Wahlsystemen

Auf einer Festplatte (Hardisk) und jedes Speichermedium kann jeder Systemverantwortliche darauf schreiben was er will. Denn irgend jemand muss im Falle eines Systemdefektes das Schlüsselpasswort haben, um die Datenbank und das Programm reparieren zu können.

Diese Schwachstelle kann man nur ausschalten, wenn man papiermässig abstimmt.

speichermedien und harddisk

Die Hardisk, oder Festplatte genannt, hat heute mehrere Chrom beschichtete Teller (später werden es Speicher sein), auf denen die Daten elektromagnetisch gespeichert werden. Diese Speicherung kann von demjenigen der die volle Verantwortung für den Computer hat, auch manipuliert werden.

Selbst dann, wenn man die Daten in einem anderen Speichersystem ablagern würde, könnte der Systemverantwortliche den Empfang der Daten manipulieren oder diese direkt auf dem Speichermedium verändern.

Das papiermässige Wahlsystem

Das papiermässige Wahlsystem beherbergt Unregelmässigkeiten in den einzelnen Stimmlokalen. Jedoch gleichen sich diese Unregelmässigkeiten gegenseitig auf. Schlussendlich wird das Resultat der abgegeben Stimmen um höchstens 2 % verfälscht. Dies kann man tolerieren.

Die Aussage, dass das papiermässige Wahlsystem zu langsam sei, stimmt nicht. Dies trifft nur dort zu wo Inkompetenz in einem Stimmlokal vorhanden ist.

Ein Beispiel einer sehr schnellen Abstimmung mit Wahlzetteln:

  • Zuerst wird papiermässig abgestimmt.
  • Danach zählt man in jedem einzelnen Wahllokal die Stimmen.
  • Nach dem Abzählen der Stimmen (das dauert pro Wahllokal höchstens 1 Stunde) gibt das Wahllokal die Resultate ins Internet ein.
  • Zugleich hängt man ein grosses Blatt mit den Resultaten vor dem Wahllokal, dass jedermann fotografieren kann und zu Hause, im Internet, nachkontrollieren kann.
  • Nun könnte ein einfaches Internetprogramm die Stimmen der einzelnen Wahllokalen zusammenzählen und in tabellarischer Form im Internet publizieren.

Nach nur einer Stunde könnte man Europaweit die Wahlresultaten haben. Und diese wären bestimmt sicherer als das lächerliche, elektronische System, den jeder Systemverantwortliche manipulieren kann.





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