2.07.2010
Die Idee der professionellen Armee
Und was daran total falsch ist.
Man spricht immer mehr davon die an sich teure Armee durch eine professionelle Armee, bestehend aus Freiwilligen, zu ersetzen. Da läuft mir, als halber Armeefreund und halber Pazifist, kalt über den Rücken.
Man stelle sich vor: Der Marschbefehl gibt's nicht mehr, und wenn man Dienst tun will, dann ist er absolut freiwillig!
Was für Personen bleiben so der Armee als "freiwillige" übrig?
- Ich stelle eine nicht abschliessende Aufzählung auf:
- Kriegslüsternde Typen;
- Schiesswütende Charakteren;
- Altpreussische Fanatiker die auf "Recht und Ordnung" aus sind;
- Stille Rechtsextremen, die im Glauben sind, ihr Land gehe demnächst unter;
- Fanatische Linksextremen die in Besitz von Waffen kommen wollen;
- Personen die keinen anderen Job erreichen können;
- Machthungrige Offiziere, die Karriere machen wollen;
Was für Personen gehen so der Armee verloren?
- Hier werden folgende Personen fehlen:
- Personen, die die Armee kritisch betrachten, aber trotzdem ihre Pflicht tun wenn es sein muss;
- Rechtschaffene Bürger, Väter und Mütter, die mehr Lohn für Ihre Familien brauchen;
- Personen die eine Lehre beendet haben, und nun eine Meisterlehre beginnen wollen;
- Akademiker, die mit über 25 Jahren keine Lust haben als Nachzügler zu dienen und eh woanders mehr Geld verdienen;
- Personen die im Friedensfall niemals auf einen Menschen schiessen würden;
Die Sache ist für mich persönlich ganz klar: Eine Armee aus Freiwilligen ist eine echte Gefahr für Staat und Volk. Nur die Pflichtarmee kann die staatliche Ordnung aufrecht erhalten. Alles andere ist äusserst gefährlich. Putsch nicht ausgeschlossen.