Der Friedensnobelpreis an Barack Obama
Auch ich bin ein Freund von Barack Obama's Politik. Mich überzeugt er auch.
Wer mich nicht mehr überzeugt ist das Nobel-Preis-Komitee aus Stockholm.
Nachdem man schon an einem palästinensischen Terroristen den Friedensnobelpreis gegeben hatte, gab man ihn auch einem amerikanischen Vize-Präsidenten. Jetzt erhält ihn auch noch der Präsident selbst.
Auch wenn Barack Obama eine Friedenspalme in der eine Hand schwenkt, so muss er mit der anderen Hand am Drücker bleiben. Sonst wäre er nicht mehr glaubwürdig als amerikanischer Präsident. Man darf nicht vergessen, dass er in der anderen Hand die amerikanische Streitkräfte hält. Oder will er sie jetzt abschaffen? Wohl kaum!
Mit dieser Verleihung hat Stockholm endgültig die Glaubwürdigkeit des Friedensnobelpreises zerstört.
Was mich aber zum Stirnrunzeln bringt ist die Tatsache, dass der superintelligente Barack Obama diesen Preis nicht ausgeschlagen hat. Als klar sehender Politiker müsste er doch diesen Preis ausschlagen? Er würde nachher noch besser da stehen.
Aber vielleicht ist die Eitelkeit eben stärker als die Intelligenz.
Nebenbei:
Hat das mutige DDR-Volk, das friedlich durch die berliner Strassen ging und rief "Wir sind das Volk" auch einen Friedensnobelpreis erhalten?