Lady-Fyrst-Zoll

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14.11.2009/22.12.2010

Der Lady-Fyrst-Zoll, oder wie wir die anderen
zur Vernunft bringen könnten

Ich habe mich schon immer an die Vielfältigkeit der protektionistischen Zollbestimmungen gewundert. Vor allem wir Europäer machen Zollvorschriften und bilaterale Verträge darüber, aber die anderen halten sich nicht daran.

Wir wollen keinen Protektionismus und führen diesen Willen aus, aber die Anderen bekunden es nur, dass sie es nicht haben wollen. Aber Tatsache ist, das alle amerikanischen und asiatischen Staaten volles Protektionismus durchführen. Und dies mit äusserster Härte am Zoll. Nur wir Europäer sind die Dummen und halten uns an die internationalen Verträgen.

Darum sollten den Zollausgleich die anderen Bestimmen.



Meine Idee dazu

Wie wäre es, wen wir den "Lady first" - Zoll einführen würden?

Was meine ich überhaupt damit? Damit meine ich, dass unsere befreundete Staaten in Asien und Amerika selbst unsere Zollbestimmungen als erste entscheiden. Wir halten uns an ihnen.

Das würde folgendermassen ablaufen:

Grundsätzlich würden die EFTA/EU-Staaten nur ein Zoll, das der Mehrwertsteuer entspricht, erheben.

Jedoch, wenn ein befreundeter Staat für das gleiche Produkt - Auto, Nahrung, Medikamente usw. - einen höheren Zoll von uns verlangt, dann gilt eben der höhere Zoll auch in umgekehrter Richtung. D.h. wir überlassen es unseren Freunden, unsere eigene Zollbestimmungen nach oben zu ändern. Sie sind dann selbst verantwortlich, wenn sie für den Import/Export des gleichen Produktes ein horrender Zoll zahlen wollen.

Auf diese Art und Weise hätten wir kein Protektionismus und noch dazu könnten unsere starke Handelspartner es selbst in der Hand, ob ihre Ware bei uns teurer werden soll.

Beispiel:

Der Import eines Fahrzeuges in Europa würde als Beispiel 20 % Zoll kosten.
Umgekehrt würde in einem bestimmten Staat das Fahrzeug 80% zahlen müssen.

Dann gilt für den Import des Autos aus dem betreffenden Staat eben 80% Mehrwertsteuer als Zollgebühr bei uns. Die anderen Staaten, die die gleiche Zollbestimmungen haben, zahlen jedoch nur 20% Zoll für ihre Produkte.

Mit dieser Taktik würde vielen Produktionsstaaten sehr schnelle einlenken. Grosse diplomatischen Schwierigkeiten wären fast unmöglich. Höchstens eine verlegenes Lächeln unserer Freunden .......





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