Die Steuererleichterungen als politische Alibiübung
Oder wie zerstört ein unwissender Politiker endgültig die Wirtschaft über die kleinen und mittleren Unternehmungen.
Während einer Wirtschaftskrise geht es dem Mittelstand meistens sehr schlecht. Die Regierungen versuchen dann mit der lächerlichsten Methode überhaupt dem Mittelstand unter den Armen zu greifen.
Sie verkünden dann die sogenannten Steuererleichterungen oder Steuersenkungen.
Nun stelle ich mir als Mittelständer folgende Frage:
Wem nützen Steuererleichterungen überhaupt?
Ganz bestimmt nicht dem Mittelstand. Der braucht Einnahmen und nicht weniger Ausgaben. Schon aus der Tatsache, das kein Geld da ist, resultiert eindeutig der Fakt, dass sich die Steuererleichterungen von selbst ergeben. Wo keine Einnahmen sind gibt es auch keine Steuern zu bezahlen! Also erübrigt sich jede Art von Steuererleichterungen.
Also wem hilft das wirklich? Ich behaupte nun mal dass es nur eine kleine Handvoll Betriebe nützt die normalerweise Regierungsaufträge erhalten und somit auch während einer Rezession noch genügend Arbeit haben. Diese werden dann von den Steuererleichterungen gesegnet.
Mein Vorschlag zur staatlichen Hilfe während einer Rezession oder Konjunkturflaute:
Gar keine Steuererleichterungen. Aufhebung der Staatsbevormundung bei den Krediten. Den Banken flüssige Mittel zur Verfügung stellen, damit diese auch Blankokredite an den Mittelstand abgeben können. Weil nur mit Einnahmen und Liquidität kann sich der Mittelstand übers Wasser halten.
Aufstellung von staatlichen Banken, die die Privatbanken in der Kreditvergabe konkurrenzieren.