Die Vermarktung des weiblichen Körpers

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14.Okt.2009/11.Aug.2010

Die Vermarktung des weiblichen Körpers in den Medien

Und was daran nicht falsch ist.

Überall auf der Welt sehen wir in den Medien diese wunderbaren weiblichen Körper. Zum Teil vom Chirurgen stilisiert und zum Teil vom Grafiker mit Photoshop retuschiert.

Und plötzlich höre ich von extremer weiblicher Seite, dass das falsch sein soll?

Warum falsch? Da bin ich als männlicher Fan der Gleichberechtigung ganz anderer Meinung.



1. Meine religiöse Begründung

Gott oder die Natur hat den weiblichen Körper erschaffen. Gott oder die Natur haben diesen Körper so erschaffen, das wir Männer darauf ansprechen, wie gewisse Nachtfaltern auf einer Glühbirne ansprechen.

Wenn wir jetzt dieses schöne Werk Gottes verstecken wollen, dann ist es eine Todsünde und die reinste Blasphemie gegenüber dem Schöpfer. Der hat sich Mühe gegeben uns was schönes zu schenken und wir wollen es nicht sehen.....??

2. Die natürliche Begründung

Wenn aus der Natur daraus resultiert, dass ein schöner weiblicher Körper bei uns Männer die Sicherungen im Kopf lockert, dann ist dies eine natürliche Sache von der wir uns weder schämen noch dagegen stellen müssen. Vielleicht sollte wir darauf achten, dass die genannten Kopf-Sicherungen doch nicht durchbrennen.

3. Meine politische Begründung

Mann und Frau sind biologisch nicht gleich gebaut. Wenn wir also die Gleichberechtigung wollen, dann dürfen wir diese Tatsache nicht ausser acht lassen. Unter anderem müssen wir auch noch die Bedürfnisse der beiden Geschlechter in denselben politischen Topf werfen. Sonst starten wir die Gleichberechtigung von einer falschen Basis aus.

Wenn ich nun aber die Zwischenrufe (verbrennt die Hexen!) analysiere, die die schönen Frauen aus den Medien haben wollen, dann habe ich das Gefühl ins Mittelalter vorgestossen zu sein. Insbesondere wenn diese Zwischenrufe von Politikerinnen stammen die über 50 Jahre alt sind. Dann müssen wir über Neid und Eifersucht sprechen.

Was aber wirklich schlimm an diesen Zwischenrufen ist, ist die Tatsache, dass es ein anti-weiblicher Zwischenruf ist!

Nachtrag vom 26.11.2009

Heute lese ich in den News, dass linke, schweizer Politikerinnen die "sexistische Werbung" verbannen wollen. Wenn dieser Wunsch aus der extremen Rechte gekommen wäre, hätte ich es nachvollziehen können. Aber aus linker Seite, hätte ich es nie erwartet. Scheinbar darf die Frau keine Frau mehr sein, und ein Mann kein Mann. Eine graue, langweilige Gesellschaft ist angesagt. Alle sollten Mao-Hemdchen tragen? Pfui Teufel!

 



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