Interstellare Raumfahrt - Das Generationenraumschiff |
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15.10.2007/05.11.2011
Ist die interstellare Raumfahrt möglich?Auf diese Frage muss zwangsläufig eine andere folgen: Mit der heutigen Technik? Um exakt zu sein, möchte ich von einem
Generationenraumschiff Wobei ich bewusst die zukünftige Technik auslassen will, weil wir diese gar nicht kennen! Die Möglichkeit, mit der heutigen Technik so ein "Generationenraumschiff" zu bauen, besteht rein theoretisch, aber ist meiner Ansicht nach zu teuer. In der Praxis würde dies bedeuten, dass unsere Raumschiffe Jahrhunderte lang unterwegs sein müssten. Zudem müssten diese eine bestimmte Mindestgrösse aufweisen. Und die Energie im Innern, in der Kälte des Weltraumes, müsste aus Kernenergie gewonnen werden. |
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Die interstellare RaumfahrtDie Möglichkeiten der
interstellare Raumfahrt Nehmen wir mal an, dass wir das interstellare Raumschiff im Weltall draussen bauen und so es viel leichter haben diesem den richtigen Schub zu geben. Ferner wird angenommen, dass dieses Raumschiff ca. 2-3 % der Lichtgeschwindigkeit erreicht und ca. 200 Jahre lang zu den 3 Sonnen des Alpha Centauri-Systems unterwegs ist. Aber welche Bedingung müsste ein solches Raumschiff erfüllen?
Wenn man diese, und vielleicht noch andere Bedingungen zusammenzieht, dann ergibt dies zwangsläufig ein sehr grosses Raumschiff. Beispiel:
Dieses Schiff hätte in etwa folgende Massen:
Das Triebwerk: Als Triebwerk stelle ich mir ein Uran-Triebwerk vor, dass mit Wasserdampf betrieben wird. Das heisst, dass Wasser zu einem sehr heissen Wasserdampf umgewandelt wird. Daraus entsteht sehr starkes Druck. Wenn man die Triebwerksdüse genau berechnet, könnte der Wasserdampf unter dem äusserst starkem Druck nach hinten parallel ausströmen und so den Schub erzeugen.
Die Kolumbus-Eikugel-Form ergibt sich aus der möglichen Kollision mit Asteroiden. Und wie eine Gewehrkugel müsste es rotieren um sich im Raum zu stabilisieren. Das erzeugt dafür im Innern eine künstliche Schwerkraft. Die Eikugel ist besonders beim Abbremsen - das wahrscheinlich einige Jahre dauert - gedacht. Sobald sich das Raumschiff wendet, um abzubremsen, ist es einige Zeit auf Gedeih und Verderben den Asteroiden ausgeliefert. Dieses Raumschiff müsste vielleicht mit mehreren Antriebsstufen versehen werden. Beim Start vielleicht 2 Antriebsstufen verwenden. Am Ziel jedoch noch eine "Bremsstufe" und danach das eigene Triebwerk. Das Triebwerk ist für Kurskorrekturen wichtig und vor allem für das Abbremsen am Ziel. Insbesondere muss dieses Triebwerk einen Wirkungsgrad von fast 100 % haben. Es darf beim Abbremsen kein Treibstoff verschleudert werden. Andererseits ist im freien Raum die Stärke des Schubes gar nicht so wichtig. Mit ganz geringen Schub (langdauernd) kann man in der Schwerelosigkeit des Weltalls sehr viel erreichen. Bei einer solchen Grösse wären innerer Ackerbau gar nicht unmöglich. Dafür könnte man etliche Quadratkilometer Fläche anbauen. Der äussere Umfang ist ja über 60 km. Natürlich müssten die Geburten von Mensch und Tier mit den Sterbefällen koordiniert werden. Anders wäre es gar nicht möglich. Auch die Religion und das soziale Gefüge müssten sehr gut durchtacht werden. Auch wichtig: das Raumschiff müsste absolut hermetisch abgedichtet sein und im Falle einer grösseren Asteroiden-Kollision müssten mehrere Kammer noch intakt bleiben. Da muss man sich wieder fragen: Wer soll das bezahlen? Andererseits würde der Bau eines Raumschiffes dieser Grösse sehr viel Arbeit und Umsatz ergeben! Warum also nicht? |
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