Eine radioaktive Uran-Batterie für die Raumfahrt |
| home | webmaster | about us | contact | sitemap |
|
9.10.2009/11.07.2010
Langlebige Batterien für lange Raumfahrtzeiten:Radium ist radioaktiv und ein Zerfallsprodukt von Uran. Hat eine Halbwertszeit von ca. 1600 Jahren und ist sehr gefährlich. Radium, chemisch dem Calcium ähnlich, wird in die Knochen eingebaut. Radiumverbindungen liefern Leuchtstoffe die früher für Zifferblätter, Kompass und Instrumententafeln benutzt wurden. Nachdem die Ziffernblatt-Malerinnen schwerste Gesundheitsschäden erlitten haben, sind radiumhaltige Leuchtfarben verboten worden. |
|
|
|
Radioaktive BatterieLanglebige Batterien für lange Raumfahrtzeiten mit Radium-Leuchtfarbe oder einer anderen RadiolumineszenzFür bemannte Langzeitexpeditionen im hinteren Teil des Sonnensystems, könnte Radium sehr hilfreich werden. Dann werden chemische Heizungen und Solarpannels nicht mehr genügen. Also muss auf jeden Fall Kernenergie in den Raumschiffen verwendet werden. Aber auch andere radioaktive Stoffe wie z.B. Trilumin, bestens eingepackt, könnten hilfreich sein. Bei Langzeit-Raumfahrt (10 - 15 Jahre lang) ist Radiolumineszenz sehr gefragt. Beim Zurückfliegen auf der Erde kann man ja die radioaktiven Batterien, Zusatzstoffe und verbrauchte Brennstäbe einfach vom Raumschiff abkoppeln und nicht mehr zur Erde "abbremsen". Mit der richtigen Kurskorrektur fallen diese dann direkt in die Sonne. Das hätte auch noch den Vorteil, dass man mit dem Wegfall der schwersten Bauelementen viel weniger Gewicht des Raumschiffes "zurückbeschleunigen" müsste. Auch eine Entsorgung auf der Erde würde damit hinfällig. Und nun wie ich eine solche Batterie mit langlebigem Leuchtstoff aufbauen würde.
Im radiumhaltige Leuchtstoff würden die photovoltaische Zellen stecken. Diese wären wie Solarpannels aufgebaut, mit Zellen auf beiden Seiten. D.h. der Leuchtstoff müsste sehr lange starken Licht abgeben. Ideal wäre eine stark leuchtende Zeit von 30 Jahren. Dann könnte man diese Batterien auch in entfernten Raumlaboren wie auf Pluto gebrauchen. Sollte infolge des eingeschlossenen Lichtes die Batterie noch Wärme abgeben, dann um so besser. Auch diese Wärme könnte man zurückgewinnen. Die fotovoltaischen Zellen könnten gut verglast werden und auch die Batteriehülle aus Stahl müsste gut versiegelt sein. Die Batterien selbst könnte man aussen an den Raumschiffen anbringen. Oder zumindest in den äusseren Bereichen. Der Bau dieser Batterien müsste ganz klar mittles Industrierobotern erfolgen. Und äusserste Vorsicht wäre geboten. Vielleicht wäre eine Verlegung der Industrieanlage auf dem Mond gare keine schlechte Sache. |
| site map | eure feedbacks zu dieser Seite |