Leistung- oder Beitragsprimat? |
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3.07.2010/24.12.2010
Beitrags- oder leistungsprimat?Beitragsprimat und Leistungsprimat sind zwei grundverschiedene Systemen in den Lebens- und Sozialversicherungen. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Finanzierungsform. Leistungsprimat ist ein Luxusgut das sich früher nur Banken, Versicherungen und Beamtenkassen leisten konnten. Es ist schlichtweg das Beste und das absolut teuerste Modell. |
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Welches System ist nun das Richtige?Das Leistungsprimat im Erlebensfall (Pensionierung)Das Leistungsprimat verspricht fixe Leistungen im Erlebensfall oder Versicherungsfall. Diese Leistungen sind meistens in % des letzten Lohnes vorgegeben. Z.B. 60% des letzten versicherten Lohnes bei der Pensionierung ergibt dann die Rente. Gleichwohl wie hoch dieser Lohn ist und egal ob der Arbeitgeber es im letzten Jahr um 10% erhöht hat, um dem pensionierten Arbeitnehmer ein Gefallen zu tun. Die zu zahlenden Beiträge müssen jedes Jahr neu berechnet werden. Dabei muss der Versicherungsmathematiker Folgendes in Betracht ziehen:
Wehe aber dem Leistungsprimat, wenn eine überdurchschnittliche Inflation eintritt. Die Lohnerhöhungen die daraus resultieren machen dann dieses System unbezahlbar. Sollte dann die Lebensdauer der Rentner plötzlich stark zunehmen, wie wir es in den letzten Jahren erlebt haben, dann ist das Leistungsprimat gar nicht mehr finanzierbar.
Das Beitragsprimat im Erlebensfall (Pensionierung)Das Beitragsprimat verspricht gar keine Leistungen sondern erstellt eine voraussichtliche Hochrechnung der nicht garantierten Leistungen im Erlebensfall. Diese Leistungen sind von folgenden Faktoren abhängig.
Wenn eine überdurchschnittliche Inflation eintritt, dann erhöhen sich meistens die Löhne und die Beiträge fallen dann automatisch höher aus. Das heisst: Das voraussichtliche Alterskapital, und die daraus resultierenden Leistungen fallen so auch höher aus. Jedoch niemals in dem Massen wie beim Leistungsprimat. Sollte dann die Lebensdauer der Rentner plötzlich stark zunehmen, wie wir es in den letzten Jahren erlebt haben, dann wird es für die Beitragsprimat-Pensionskasse ebenfalls teuer. Jedoch nicht wie beim Leistungsprimat, da die Renten, erstens, ein wenig geringer sind und zweitens, sehr viele Versicherte einen Teil ihrer Altersvorsorge in Bar bezogen haben. Diese Barbezüge senken das Risiko für die Pensionskasse. |
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