1.Dec.2008 / 22.Sep.2009

Englisch oder Chinesisch als internationale Sprache?

Noch vor Kurzem wäre es undenkbar gewesen über die chinesische Sprache als internationale Sprache zu reden. Englisch hatte seit den Anfängen der Zivilluftfahrt die Oberhand gewonnen. 2 Welt- und Kolonialmächte setzten sich mit ihrer Sprache durch. Die anderen hatten das Nachsehen. Insbesondere Französisch verlor im letzten Jahrhundert zunehmend an Boden.


Aber nun verändert sich plötzlich die Welt. Georg Bush bringt 8 Jahre lang die 2 Weltmächte in Misskredit. Zur guten letzt schafft es die USA im 2008 die ganze Welt in einer globalen Wirtschaftskrise zu stürzen. Zeitgleich schwingt sich China zur militärischen und wirtschaftlichen Welmacht empor. Ganz Asien stärkt sich.

Nun haben wir plötzlich arme, westliche Länder vor uns und ein reiches China mit 1,5 Miliarden chinesisch sprechende Menschen, von denen kaum einer Englisch spricht. Zudem wird in jeder asiatischen Schule die chinesische Sprache gelehrt. Die chinesischen Einwanderer werden bei ihren Nachbarn als beliebte, ruhige und arbeitsame Menschen respektiert und sprechen untereinander weiterhin Chinesisch.

Ich selbst lebe in Asien. Genauer gesagt in den Philippinen. Sehe die Veränderungen der letzten Jahren. Auch der enorme wirtschaftliche Aufschwung der Philippinen ist nicht zu übersehen. Klar geht es Bergauf und Bergab. Aber die Hauptkurve der Grafiken lassen erahnen wohin selbst dieses einst arme Land hinaufschnellt.

Für mich ist es ganz klar: Falls sich die westlichen Länder nicht ihre wirtschaftliche Stärke wiederfinden, dann hat Chinesisch alle Trümpfe in der Hand und in 20 Jahren ist in den europäischen Schulen Chinesisch als Zweitsprache angesagt.

 




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