Der rote Riesen-Bären

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24. Oktober 2009/5. November 2009
Vorwort von Pierluigi Peruzzi:

Die heutige Theorie der Roten Sonne, die sich im Laufe der Zeit aufbläht, dann die Erde verschluckt und schliesslich zum Zwerg wird, macht meinem Zwerchfell sehr zu schaffen.

Insbesondere, dass unsere Sonne, kurz vor ihrem Tod, noch schnell die Erde wegschnappt, erscheint mir sehr menschlich. Jedoch in keiner Art und Weise sachlich und gar nicht physikalisch.

So habe ich meine eigene Theorie zur roten Sonne aufgestellt. Dabei bin ich mit dem Rest der Menschheit in einem Punkt einig: Früher oder später wird unsere Sonne zum roten Stern. Nur der Ablauf ist ganz bestimmt ein anderer.

Man darf auch nicht vergessen, dass die allererste "Roter Riese Theorie" aus der Zeit stammt, wo man glaubte, dass die Elektronen in einer lächerlichen Achterbahn um die Atomkerne herum schwirren und wo noch in manchen Büchern stand, dass die elektrische Energie ein "unbekanntes Fluidum" sei.

Bemerkung:
Diese Theorie ist nicht für Ihre Studien geeignet. Denn Sie sollen exakt das lernen, was Ihr Professor sagt!


1. Einleitung

1.1. Die Schwerkraft

Vorerst, um alles besser erklären zu können, müssen wir uns mit der Schwerkraft auf der Oberfläche eines Himmelskörpers auseinandersetzen. In jeder "Roten Sonne Theorie" sind Schwerkraft und Masse des Sternes massgebend.

Schwerkraftformel allgemein:  

Gravitationskonstante x Masse
Radius2
Als Beispiel die Erde = 9,8m/s2:

(6.673 x 10-11m3/kg s2) x (5,954 x 1024kg)
6,37 x 106m x 6,37 x 106m

1.2. Beispiel zweier verschiedener, kugelförmigen Himmelskörper

schwerkraft eines himmelskörpers nach spezifisches gewicht

Um alles besser erklären zu können, ein krasser Beispiel zweier verschiedener Himmelskörper. Wobei ein Himmelskörper eine geringere Masse hat als der andere, aber doch mehr Schwerkraft auf der Oberfläche. Das ist Massgebend für meine Theorie.

Rechnungsbeispiel der 2 verschiedenen, kugelförmigen Himmelskörper:

Himmelskörper A: Himmelskörper B:
Radius 1000 km Radius 400 km
besteht aus reinem Wassereis H2O besteht aus reinem Blei Pb
spezifisches Gewicht ca. 1.0 g/cm3 spezifisches Gewicht ca. 11.34 g/cm3
Volumen 4'188'790'204 km3 Volumen 268'082'573 km3
Masse 4,18879 x 1021kg Masse 3,040 x 1021kg

Schwerkraft auf der Oberfläche des
grossen, schweren Himmelskörpers A:
=  0.28m/s2

Schwerkraft auf der Oberfläche des
kleinen, leichteren Himmelskörpers B:
=  1.27m/s2

(6.673 x 10-11m3/kg s2) x (4,18879 x 1021kg)

10 x 106m x 10 x 106m

(6.673 x 10-11m3/kg s2) x (3,040 x 1021kg)

4 x 105m x 4 x 105m

Wichtig: In diesem Beispiel hat der kleinere und leichtere Himmelskörper die grössere Schwerkraft auf der Oberfläche, weil sein spezifischer Gewicht weitaus höher ist!

2. Meine eigentliche Theorie

2.1. Die Phasen des "Sonnensterbens"
       oder der Lebenszyklus des gelben Sterns.

Phase 1 Gestern
Greller, gelb-weisser Stern. Sehr heiss. Erhöhte Fusionsaktivität.

sonne phase 1

Phase 2 Heute
Starke, kleine gelbe Sonne mit der richtigen thermischen Strahlung für die Erde. Normale Kernfusion. Wasserstoff wird zu Helium verbrannt. Also eine Erhöhung des Spezifischen Gewichtes läuft vor sich.

sonne phase 2

Phase 3 Morgen
Durch ihre Kernfusion verliert die Sonne weiterhin an "leichter" Masse. Vorerst ergeben sich keine grösseren Abweichungen.

sonne phase 3
Phase 4 Übermorgen
    Die Sonne hat fast die ganze "leichte" Masse verbrannt und beginnt rot zu werden. Daraus resultiert:
  • Dass die Sonne nun aus schwererem Material besteht. D.h. ihr spezifisches Gewicht hat zugenommen, wärend die Gesamtmasse der Sonne abgenommen hat!
  • Die Anziehungskraft der Sonne, draussen im Raum, ausserhalb der Sonne, nimmt ab, infolge der leichteren Masse der Sonne.
  • Die Planeten rutschen ein wenig nach Aussen, da die Anziehungskraft der Sonne ja abgenommen hat.
  • Die Fusionsaktivitäten haben abgenommen und somit nimmt auch der immense Druck im Innern ab. D.h. die schwere Masse zieht sich nochmals zusammen. Die Sonne schrumpft. Der Radius wird kleiner. Auf der Oberfläche hat es immer weniger Wasserstoffgase. Helium und andere Gase überwiegen nun und auch die Schwerkraft auf der Oberfläche hat sehr stark zugenommen.
  • Die "weniger" Gase auf der Oberfläche werden jetzt durch 2 Faktoren nochmals zusammengedrückt:
    • die erhöhte Schwerkraft auf der Oberfläche, und
    • die "weniger" Gase bestehen aus schwereren Materie, die nochmals auf die Sonnenatmosphäre drücken.
sonne phase 4

D.h. dass durch das schwerere spezifische Gewicht, der die Sonne erlangt hat, wird die Schwerkraft auf der Oberfläche gestärkt. Nicht zu Verwechseln mit der effektiven Anziehungskraft des Himmelskörpers selbst! Die hat abgenommen.

Nun wird unsere Sonne zum Roten Zwerg!
Ohne vorher sich aufgebläht und irgendwelche Planeten verschluckt zu haben!

Nachtrag vom 5. November 2009
In den Diskussionsforen wurde ich belehrt, dass nach dem Ende der Kernfusion im Innern (Wasserstoff wird zu Helium verarbeitet) dann eine Kernfusion in der äussern Schale eintritt.

    Ich habe mich nochmals krummlachen müssen
  • da die Gravitation eines Sternes in der äusseren Schale ca. 20 - 40 m/s2 beträgt und somit nicht genügend Druck aufgebaut werden kann;
  • zudem, warum sollte das Wasserstoff in der äusseren Schale nicht zeitgleich mit dem Wasserstoff in der inneren Schale fusioniert werden? Warum erst nachher? Wartet er, damit unsere Physiker recht bekommen?

Wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass ein Stern flüssig oder gar Gasförmig ist. Also wird die ganze Materie immer wieder durcheinandergemischt.

Und nun erlaubt mir eine letzte Frage:
Warum hat Jupiter nicht Io verschluckt, als er in der Rote-Sonne-Phase war?


Eine Gegentheorie zur Theorie der roten Sonne die sich in der letzten Lebensphase dann aufbläht
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